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Kritik von Göttingern an Vorschlag, den Verkauf von Alkohol nachts zu verbieten

Marktumfrage Kritik von Göttingern an Vorschlag, den Verkauf von Alkohol nachts zu verbieten

Ein mögliches nächtliches Verkaufsverbot für Alkohol beschäftigt die Tageblatt-Leser auch auf Facebook.  Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) hatte sich für ein Verkaufsverbot von 22 bis 5 Uhr ausgesprochen.

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(Symbolbild)

Quelle: ddp

Göttingen. Die Facebook-Nutzer sehen das Vorhaben skeptisch. Markus Kleinert bezweifelt, dass ein solches Verbot etwas bringen würde. Die Jugendlichen würden sich den Alkohol dann einfach vor 22 Uhr aus dem Supermarkt holen. Wer Alkohol wolle, bekomme ihn auch irgendwie, „und das wird man nicht verhindern können“.

Bei einem nächtlichen Verkaufsverbot für Alkohol werde es bald keine Kioske mehr geben oder das Mittagsgeschäft boomen, meint Enrico Nolte, der das Verbot für eine Überregulierung hält: „Bald wird noch vorgeschrieben, wann man auf Toilette gehen darf.“ In die gleiche Kerbe schlägt auch Berthold Richter:  „Nur noch Verbote für den ‚mündigen‘ Bürger“.

Die bayerische Bierlobby werde ein solches Verbot ohnehin zu verhindern wissen, meint Hans-Peter Klee. „Lächerlich“ finden Laya Lequana und Annika Nicky den Vorschlag, „eine schwachsinnige Idee“, nennt ihn Danny Core. „Wenn das Jugendschutzgesetz eingehalten würde, wäre diese Diskussion überflüssig“, meint Christian Grund.

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