Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Krypta in Nörten-Hardenberg wird zugeschüttet

Entscheidung gefällt Krypta in Nörten-Hardenberg wird zugeschüttet

Die rund 1000 Jahre alte Krypta auf dem Stiftsplatz in Nörten-Hardenberg wird zur Sicherung wieder zugeschüttet – diese Entscheidung haben die Gemeinde Nörten-Hardenberg und das Bistum Hildesheim am Dienstag, 14. Oktober, getroffen.

Voriger Artikel
Landwirt aus Varlosen nimmt an RTL-Show „Bauer sucht Frau“ teil
Nächster Artikel
Göttinger Behörden geschlossen

Die Grabungsstätte auf dem Stiftsplatz in Nörten-Hardenberg.

Quelle: Hinzmann (Symbolfoto)

Nörten-Hardenberg. Eine „Begehbarkeit der Krypta“ werde auch aus Kostengründen nicht ins Auge gefasst, hieß es anschließend aus dem Bistum als Entscheidungsträger für das Grundstück der St.-Martin-Gemeinde. Mit Erde abgedeckt werden auch alle weiteren Kirchenmauern aus alten Zeiten, die bei der Grabung zutage kamen.

Probleme könnten sich bei der geplanten Platzgestaltung wegen der Befundhöhe knapp unter der Grasnarbe ergeben. Doch noch haben die Archäologen etwa anderthalb Wochen Zeit, um die bedeutenden Befunde zu dokumentieren.

enz

Grabung und Funde auf dem Stiftsplatz in Nörten-Hardenberg. ©Hinzmann

Zur Bildergalerie

Nur 35 Zentimeter unter der Asphaltdecke liegen Fundamentteile der fast 1000 Jahre alten Vorgängerkirche. © Hinzmann

Zur Bildergalerie
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Herausragender Fund
Attraktion am Stiftsplatz: Viele Menschen haben die Grabungsstelle schon besichtigt.

Rund 650 Menschen haben einen Blick auf die bislang verborgene Geschichte Nörten-Hardenbergs werfen können. So viele Interessierte sind bei zwei Führungsterminen über die Grabung am Stiftsplatz gekommen. Sensationell ist das Ergebnis. Unter der Erde war eine Krypta versteckt, nur wenige Fußbreit unter dem Rasen, nun ist sie freigelegt – viel größer als erwartet.

mehr
Der Wochenrückblick vom 3. bis 9. Dezember 2016