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Entscheidung für Galeriegebäude steht aus

Kunstquartier Entscheidung für Galeriegebäude steht aus

Noch ist die Entscheidung für ein Galeriegebäude im geplanten Kunstquartier nicht gefallen. Das Verhandlungsverfahren beginne "in diesen Tagen", sagt Verwaltungssprecher Detlef Johannson. Mit drei Architektenbüros will die Verwaltung über den Bau verhandeln. Sie hatten den Wettbewerb gewonnen.

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Quelle: Archiv

Göttingen. Die Verwaltung hoffe, so Johannson, dass ein Ergebnis noch bis zum Ende der Sommerferien vorliegt. Im Mai war die Verwaltung noch davon ausgegangen, dass bereits vor den Ferien der Auftrag für den Bau des Galeriegebäudes vergeben wird.

Alle drei Bewerber müssen überzeugen

Bei dem Wettbewerb hatte im April das Atelier 30 Architekten aus Kassel vor dem Leipziger Atelier ST und den Bär, Stadelmann, Stöcker Architekten aus Nürnberg die Jury überzeugt. Im nun beginnenden Verhandlungsverfahren müssten alle drei Bewerber überzeugen, hatte Dinah Epperlein, Leiterin des Fachbereiches Hochbau, Klimaschutz, Energie, in der Mai-Sitzung des Bauausschusses betont. Insofern stehe auch noch nicht fest, ob der Auftrag tatsächlich an das Büro erteilt werde, welches den ersten Preis erhalten habe, erläuterte Epperlein.

Finanzierung des Betriebes weiterhin offen

Offen ist auch weiterhin die Finanzierung der zu erwartenden Kosten für den laufenden Betrieb des Galeriegebäudes. Die Stadtverwaltung rechnet, wie schon vor anderthalb Jahren, damit, dass diese Kosten bei 360000 Euro pro Jahr liegen werden. Die Hälfte soll aus dem städtischen Haushalt getragen werden.

Um den städtischen Anteil von 180000 Euro zu decken, hatte Kulturdezernentin Dagmar Schlapeit-Beck damals ab 2018 folgende Einsparungen vorgeschlagen: Stadtarchiv 25 000 Euro von 597300 Euro Gesamtkosten, städtisches Museum 105000 Euro von 980000 Euro Gesamtkosten und die kompletten 50000 Euro für Personalkosten für Ausstellungen im Alten Rathaus. "Das war schon damals - und ist es heute noch - eine Musterrechnung. Mehr nicht. Folglich ist das auch so nie in einer städtischen Haushaltsplanung abgebildet worden", kommentiert Johannson heute.

Köhler in Gesprächen mit Stiftungen

"Eine weitere Konkretisierung erfolgt rechtzeitig genug, um den Vollbetrieb der Galerie ab vermutlich zweite Jahreshälfte 2018 zu gewährleisten", sagte Johannson. Zu erwartende Besucherzahlen und zu erwartende Erlöse aus Eintrittsgeldern nannte Johannson nicht. Derzeit führe Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) Gespräche mit Stiftungen weiter - auch in dieser Woche. Über das Ergebnis wird er berichten, wenn die Gespräche abgeschlossen sind. Auch über die künftige Rechtsform der Galerie gebe es noch keinen abschließenden Vorschlag der Verwaltung, sagt Johannson.

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