Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Kürbissaison auf dem Göttinger Wochenmarkt

Thema des Tages Kürbissaison auf dem Göttinger Wochenmarkt

Jetzt gibt es sie überall: Kürbisse. Aus dem Fruchtfleisch des ursprünglich aus Amerika stammenden und heute weltweit verbreiteten Gemüses lassen sich viele Gerichte zaubern. Welche Sorte ist die beste für  welches Gericht? Eine Galerie der Kürbisse.

Voriger Artikel
Energieagentur schlägt integriertes Quartierskonzept für Dransfeld vor
Nächster Artikel
Rollerfahrerin in Katlenburg schwer verletzt

Präsentiert auf dem Markt diverse Kürbissorten: Biogemüsebauer Nasser Kardgar aus Dramfeld.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Als Suppe sind sie der Klassiker auf jeder herbstlichen Speisekarte: Jetzt ist die Zeit für Kürbisse. Neben Zierkürbissen, die ungenießbar aber dekorativ sind, gibt es Vielzahl unterschiedlicherer essbarer Sorten. Gelbe, grüne oder graue, große und kleine, glatte und wulstige. Auch geschmacklich unterscheiden sich die Früchte. Manche Sorte, wie den Hokaido-Kürbis, muss man nicht schälen, er wird komplett verarbeitet. Anders beispielsweise der Haloween-Kürbis. Seine Schale ist besonders fest, und deshalb zum Fratzen-Schneiden gut geeignet. Das Fruchtfleisch wird heraus geschnitten.

„Bei unseren Kunden ist der Hokaidokürbis die beliebteste Kürbissorte“, sagt Nasser Kardgar, Biogemüsebauer aus Dramfeld. Sein persönlicher Favorit ist der grüne Hokaido-Kürbis, als Suppe verarbeitet. „Da braucht man nicht viel mehr als Kürbis, Brühe, Salz und Pfeffer“, sagt er. Ein bisschen Parmesan könne aber auch nicht schaden. Den grünen Hokaido-Kürbis mögen häufig auch Menschen, die eigentlich einen Bogen um Kürbisgerichte machen. „Er schmeckt ein wenig wie Kichererbsen“, sagt Kardgar. Aber Achtung: Hokaidokürbis hat deutlich mehr Kalorien als andere Sorten.

Seine Stammkundin Anne kauft auch Hokaidokürbis. Ihr Tipp: „Ein Spinat-Kürbis-Strudel“. Dafür füllt sie Strudelteig mit den Gemüsesorten und etwas Feta-Käse. Das Rezept haben ihr die Kinder, für die kocht, herausgesucht. „Das essen sie wirklich gerne“, sagt die Göttingerin. Auch als Suppe oder Kürbisrisotto mit gebratenen Apfelscheiben komme das Gemüse der Saison bei ihr frisch auf den Tisch.

Thema des Tages: Kürbisse

Zur Bildergalerie
 

Kürbisrisotto von Daniel Raub

Friedland. Daniel Raub, Küchenchef im Landhaus Biewald, verwendet Hokaido-Kürbis für „Hähnchenbrust mit Sesam und Kürbis-Knoblauch-Risotto“.
Das Rezept für vier Personen:

  • 2 Vier Hähnchenbrüste, schwarzer und weißer Sesam, ein kleiner Kürbis, eine Knolle Knoblauch, eine kleine Zwiebel, 150 Gramm Risottoreis, 100 Milliliter Weißwein, 400 Milliliter Geflügelbrühe, etwas Butter, etwas Parmesan (beides nach Geschmack), Olivenöl, Kräuter, Rosmarin, Thymian, Salz und Pfeffer.
  • 2 Zwiebeln würfeln und in Olivenöl andünsten. Reis hinzugeben, mit dünsten. Mit Wein ablöschen, salzen. Unter Rühren Brühe und je einen Kräuterzweig hinzugeben. Kürbis und Knoblauch würfeln und in einer Pfanne scharf anbraten. Zum Risotto geben. Huhn anbraten und für etwa acht Minuten in den Ofen geben. Wenn das Risotto die gewünschte Konsistenz hat, Butter und Parmesan zu geben. Zum Schluss Huhn in Sesam wenden.
  • 2 Dazu empfiehlt Raub Blattsalat und ein Glas spritzigen Riesling.

Kürbissuppe von Torben Glaser

Göttingen. Torben Glaser, Küchenchef des Restaurants Planea basic in Göttingen, bereitet aus Butternut-Kürbis eine Cremesuppe mit gebratener Garnele zu.
Das Rezept für vier Personen:

  • 2 Ein Butternut-Kürbis (etwa ein Kilo), 60 Gramm Schalottenwürfel, eine Knoblauchzehe, 20 Gramm feingewürfelter Ingwer, eine kleine, feingewürfelte Chilischote, 100 Milliliter Weißwein. 600 Milliliter Geflügelfond (oder Gemüsefond), 200 Milliliter Schlagsahne, Salz, Pfeffer, Muskat, ein Esslöffel geschlagene Sahne, ein Esslöffel saure Sahne, vier Garnelen, Öl zum anbraten.
  • 2 Schalotten, Ingwer, Chili und Knoblauch in Öl anschwitzen. Geputzten und gewürfelten Kürbis zufügen und mit anschwitzen. Das Gemüse mit den restlichen Gewürzen bestäuben und mit dem Weißwein ablöschen. Flüssigkeit leicht reduzieren lassen und mit dem Fond aufgießen.
  • 2 Alles etwa 20 Minuten köcheln lassen, dann die flüssige Sahne zugeben und noch einmal aufkochen lassen. Die Suppe mixen, passieren und vor dem Anrichten die geschlagene und die saure Sahne unterrühren. Die Garnele mittig bis zur Hälfte einschneiden, mit Salz und Pfeffer würzen, in einer heißen Pfanne in Öl scharf anbraten, dann etwas Butter und Knoblauch zugeben, die Temperatur reduzieren und in der schaumigen Butter eine weitere Minute braten. In den Teller geben und mit der heißen Suppe übergießen. Nach Geschmack mit gerösteten Kürbiskernen und Kürbiskernöl verfeinern.
  • 2 Dazu empfiehlt Sommelier Erich Rager einen Grauen Burgunder.

Ihr liebstes Kürbisrezept mit dem Betreff "Kürbis" an online@goettinger-tageblatt.de

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Weihnachtsbeleuchtung in Göttingen und Umgebung