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Kürzungen am Göttinger Max-Planck-Gymnasium sorgen für Ärger

Protest Kürzungen am Göttinger Max-Planck-Gymnasium sorgen für Ärger

Die geplanten Stundenkürzungen in den Fächern Musik und Kunst sorgen am Max-Planck-Gymnasium für Ärger unter Lehrern und Schülern. An der Schule haben die Schüler aus Protest bereits am Montag ihre selbst gemalten Bilder in der Eingangshalle der Schule mit Müllsäcken verhängt.

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Quelle: Heller

Göttingen. Grund für den Ärger ist eine neue Verordnung für die gymnasiale Oberstufe, wonach Kunst und Musik im elften Jahrgang künftig nur noch zweistündig und halbjährig erteilt werden sollen. Darstellendes Spiel sei als Ersatz für eines der beiden Fächer wählbar, sagt Tina Lüers.

Die Lehrer fürchten eine deutliche Verschlechterung des Wahlverhaltens für das künstlerisch-musische Abiturprofil. Die Schüler hätten kaum Erfahrung und seien daher unsicher, ob sie den musisch-künstlerischen Schwerpunkt wählen sollten. Außerdem stelle die Kürzung eine nicht hinnehmbare Ungleichbehandlung der künstlerisch-musischen Fächer dar, so Lüers, Lehrerin am Max-Planck-Gymnasium. Eine Onlinepetition gibt es unter gturl.de/g9

Von Finn Lieske

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