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Kulinarisches Hilfsprojekt für die Göttinger Tafel

Apex macht den Anfang Kulinarisches Hilfsprojekt für die Göttinger Tafel

Mit einer neuen Idee soll die alltägliche Arbeit der Göttinger Tafel auf dauerhaft sichere Füße gestellt werden. In ausgesuchten Restaurants wird an jedem ersten Mittwoch im Monat das Tagesgericht zum „Tafelgericht“. 50 Cent von jeder Bestellung gehen an die Tafel, die Bedürftige mit Lebensmitteln versorgt. Den Anfang macht am Mittwoch, 3. Juni, das Apex in der Burgstraße mit einem Spargelgericht von Köchin Jacqueline Amirfallah.

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Studenten, Tafel-Chefin und Apex-Betreiber arbeiten gemeinsam am Projekt „Tagesgericht zum Tafelgericht“:  Katja Lehmann, Jana Arnoldi, Wolfgang Nisch, Jaqueline Amirfallah, Theresa Mumdey, Simon Eichhorn, Martina May von der Göttinger Tafel (v.l.).

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Erdacht haben das Vorhaben vier Göttinger Studenten: Jana Arnoldi, Katja Lehmann, Teresa Mumdey und Simon Eichhorn, Teilnehmer eines Projektmanagement-Kurses zur Schaffung innovativer wohltätiger Projekte, haben sich mit ihrer Idee zum Ziel gesetzt, die Arbeit des gemeinnützigen Vereins langfristig zu sichern.

 
Denn die Göttinger Tafel hat ein Problem, erläutert „Tafel“-Chefin Martina May. Zwar gebe es wenig Probleme, notwendige Einzelanschaffungen wie Möbel oder auch mal ein Fahrzeug von Sponsoren finanziert zu bekommen, aber: „Die laufenden Kosten wie Miete, Benzin oder Ähnliches werden von niemandem übernommen.“

 
In diese Bresche springt das Projekt „Essen für den guten Zweck“ unter dem Motto „In Göttingen. Für Göttingen“. Die Studenten und May wollen in den kommenden Wochen in vielen Göttinger Restaurants vorsprechen und die Betreiber fürs Mitmachen gewinnen. Besondere kulinarische Anforderungen gebe es dabei nicht, meinen Miterfinderin Arnoldi und Tafel-Chefin May: Vom Döner-Imbiss bis zum Spitzenrestaurant könne sich jeder an der Unterstützungsaktion beteiligen.
Bereits fertig sind Info-Broschüren für Lokale und Aufkleber und Tisch-Infokarten für Restaurants, deren Inhaber sich zur Teilnahme entschlossen haben. Gekostet haben die Werbe- und Info-Artikel nichts: Sie wurden von der Agentur Miller‘s Marketing Service gespendet.

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