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Kulturverein sammelt Spenden für Hevenser Fastnachtsvesper

Gute Beute für „fröhliche Zeit“ Kulturverein sammelt Spenden für Hevenser Fastnachtsvesper

Wenn der Musikzug Thüdinghausen durch Hevensen zieht, ist Fastnacht in dem Hardegser Dorf. Dann werden Würste und Schnäpse eingesammelt. Mit dem Umzug durch die Straßen und der Vesper am Abend im Dorfgemeinschaftshaus wird die „fröhliche Zeit“ eröffnet.

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Quelle: Heller

Hevensen. Willi Fricke ist in diesem Jahr der erste Spender. Der frühere Vorsitzende des Verschönerungs- und Kulturvereins Hevensen als Veranstalter des Fests lässt sich nicht lumpen. Er gibt zwei Flaschen Schnaps und eine Mettwurst. „Sonst habe ich auch immer mitgemacht“, erzählt Erna Curdt mit ihren 77 Jahren. Jetzt ist sie immerhin mit ihren Gaben dabei. Geld zahlen ersatzweise Waltraud Fricke (83) und ihre Tochter Gundula Cabanus aus dem Vorstand. Cabanus leistet am Abend auch Küchendienst bei der Vesper.

Als Polizist hat sich der sechsjährige Tjark in den rund 60 Füße starken Zug eingereiht. Passend zu den 1970er-Jahren als Motto der Hevender Fastnacht hat Papa Kai Denk sich schwarze Locken „wachsen“ lassen und trägt eine dunkle Sonnenbrille. Jens Beinhorn hat sich die Zahl 70 rechts und links auf die Wangen gemalt.

„Die Beute war ordentlich“, sagt zufrieden Torsten Henne, Vorsitzender des Verschönerungs- und Kulturvereins, nach dem Umzug mit Stopp an jedem Haus. Vor allem „in Sachen Wurst und Eier“ hätten sich die Hevsenser sehr spendabel gezeigt.

Von Ute Lawrenz

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