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Kunstprojekt „Engel der Kulturen“ in Göttinger Innenstadt

Aktion für Toleranz Kunstprojekt „Engel der Kulturen“ in Göttinger Innenstadt

Unter den Blicken neugieriger Passanten ist gestern mit einem großen Tross der „Engel der Kulturen“ durch Göttingen gerollt. Aus der 1,50 Meter großen Form der Künstler Carmen Dietrich und Gregor Merten wurden an vier Stellen im Stadtgebiet Engel aus Sand gegossen,

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Engel der Kulturen: Die Form rollt durch Göttingen, an vier Standorten entstehen Engel aus Sand.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Die Form des Engels ergibt sich, wenn man aus einem Kreis Teile der Symbole der drei abrahamitischen Religionen (Christentum, Judentum, Islam) ausschneidet. Die gegossenen Formen werden nicht dauerhaft bleiben, wohl aber eine Bodenintarsie auf dem Bahnhofsvorplatz.

Ein wesentlicher Teil des Kunstprojekts, das für Toleranz und den Dialog zwischen den Religionen werben will, ist der Umzug selbst. An ihm nahmen in Göttingen nicht nur Vertreter der drei Religionen teil, sondern auch beide Studentengemeinden und Klassen aus mehreren Schulen.

Sie sangen Lieder, trugen Texte und kleine Szenen vor, hatten sich künstlerisch mit dem Thema auseinandergesetzt. Vertreter der Religionen und des Runden Tisches der Abrahamsreligionen betonten den Friedensauftrag der Religionen.

Kunstprojekt „Engel der Kulturen“ in Göttingen: Aktion für Toleranz. © Hinzmann

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