Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
Kuqua: Göttingen schreibt Teilnahme-Angebot europaweit aus

Wettbewerb Kuqua: Göttingen schreibt Teilnahme-Angebot europaweit aus

Die Bewerbungsphase für einen Architektenwettbewerb zum Göttinger Kunstquartier (Kuqua) hat begonnen. Die Stadt hat das Projekt am Montag öffentlich ausgeschrieben. Die abschließend ausgewählten Architekten sollen ein neues Galeriegebäude konzipieren.

Voriger Artikel
Gewerbeaufsicht Göttingen prüft Produktsicherheit von Pedelecs
Nächster Artikel
Zwei Pfiffe und die Herde kommt

Für das geplante Galeriegebäude hat die Stadt einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben.

Quelle: Archiv

Göttingen. Zwischen Düsterer Straße, Nikolaistraße, Nikolaikirchhof und Turmstraße soll das Göttinger Kunstquartier entstehen – ergänzend zum angrenzenden und gerade erst eröffneten Steidl-Museum mit Günter-Grass-Archiv. Herzstück des Kuqua soll ein neues dreigeschossiges Ausstellungsgebäude sein. An seinem künftigen Standort steht zurzeit ein komplett entkerntes Fachwerkhaus. Gesucht wird nach langen Diskussionen im Rat der Stadt ein Bau, der kein Tageslicht ins Innere lässt, aber dennoch in den bauhistorischen Kontext der Düsteren Straße passt.

 
Den idealen Entwurf für das 3,2-Millionen-Euro-Projekt will die Stadt über einen Architektenwettbewerb finden. Die Modalitäten haben die Mitglieder des Bau- und des Kulturausschusses vor vier Wochen diskutiert. An dem Wettbewerb werden 15 Architekturbüros teilnehmen. Fünf bereits bekannte Büros will die Stadt gezielt einladen, zehn weitere sucht sie mit der jetzt veröffentlichten europaweiten Ausschreibung. Danach sollen im Anschluss an den Wettbewerb unter anderem folgende Leistungen vergeben werden: Gebäudeplanung, technische Ausrüstung, Tragwerksplanung, Schall- und Wärmeschutz und Raumakustik.

 
Schallschutz und Raumakustik

 
Die abschließend ausgewählten Architekten können dann ihre Entwürfe für ein Galeriehaus einreichen. „Fachlich und sachlich qualifizierte“ Preisrichter werden die Ideen nach Verwaltungsangaben bewerten. Die Sieger bekommen ein Preisgeld in noch nicht genannter Höhe.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016