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Kurden demonstrieren in Göttingen

Protest Kurden demonstrieren in Göttingen

Rund 170 linke und kurdische Aktivisten haben am Montag-Abend in der Göttinger Innenstadt gegen die Verhandlungen zwischen der deutschen und der türkischen Regierung protestiert.

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Kurden-Demonstration in Göttingen

Quelle: Wenzel

Göttingen. Anlass war einem Redebeitrag zufolge „die Ermordung von 60 Zivilisten“ durch türkische Sicherheitskräfte in der hauptsächlich von Kurden bewohnten Stadt Cizre. Redner warfen der Bundesregierung vor, den Umgang der türkischen Regierung mit der kurdischen Minderheit auszublenden, weil sie sich von dieser eine Reduzierung der Flüchtlingszahlen erhoffe.

„Solange wie ihr wegschaut, wird es weiter Flüchtlinge geben“, erklärte hingegen eine Rednerin vor der Göttinger SPD-Zentrale. Dorthin war die Demonstration gezogen, weil auch Thomas Oppermann (SPD) an den deutsch-türkischen Regierungskonsultationen am 22. Januar beteiligt gewesen sei. Die Demonstranten, die auch die Aufhebung des Verbots der als Terrororganisation eingestuften PKK forderten, zogen von dort weiter zum Neuen Rathaus und zurück zum Ausgangspunkt, dem Alten Rathaus.

Von Christoph Höland

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