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Land Niedersachsen genehmigt neue Sprachlernklassen

Zusätzliche Förderung Land Niedersachsen genehmigt neue Sprachlernklassen

Die niedersächsische Landesschulbehörde hat zwei weitere Sprachlernklassen an Göttinger Schulen bewilligt: an der Höltyschule und Wilhelm-Busch-Schule. Sie sollen nach Angaben der Schulverwaltung der Stadt nach den Sommerferien starten.

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Zusätzliche Förderung auch für Flüchtlinge an der Höltyschule und Wilhelm-Busch-Schule.

Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Eine dritte ist im Gespräch. Zurzeit gibt es an zehn Schulen in Göttingen Klassen, in denen Kinder mit Sprachbarrieren – meistens Jahrgangs- und altersübergreifend – gezielt gefördert werden. Dazu gehören die Grundschulen Brüder-Grimm, Egelsberg, Hagenberg, Astrid-Lindgren und Erich-Kästner. Auch an der Heinrich-Heine- und Käthe-Kolwitz-Hauptschule gibt es Förderklassen. Außerdem an der Voigt-Realschule sowie am Felix-Klein- und Otto-Hahn-Gymnasium. Den größten Bedarf hat zurzeit die Heinrich-Heine-Schule mit 32 Förderkindern.

Mit zwei weiteren Klassen in der Wilhelm-Busch- und Höltyschule folge die Landesschulbehörde seiner Anregung, in besonderen Fällen vorab neue Klassen zu genehmigen, erklärte Schuldezernent Siegfried Lieske. Eigentlich würden Sprachlernklassen nach Schuljahresbeginn genehmigt, wenn die Zahl der bedürftigen Kinder fest stehe. An der Wilhelm-Busch- und Höltyschule sei der Bedarf aber programmiert: Zu ihren Einzugsgebieten gehören zwei geplante Flüchtlingsunterkünfte auf den Zietenterrassen und im Nonnenstieg.

Inzwischen habe die Heinrich-Heine-Schule eine zweite Sprachlernklasse beantragt. Noch offen sei eine weitere an der Käthe-Kolwitz-Schule. Er wünsche sich eigentlich eine Sprachlernklasse an einer IGS, sagte Lieske.

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