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Land Niedersachsen jetzt Partner der Bildungsregion Göttingen

Vertrag unterzeichnet Land Niedersachsen jetzt Partner der Bildungsregion Göttingen

Gemeinsam mit dem Land Niedersachsen wollen die Kreise Göttingen, Osterode und Northeim sowie die Stadt Göttingen die „Bildungsregion Göttingen“ vorantreiben. Am Dienstag unterzeichneten ihre politischen Spitzen und Kultusministerin Frauke Heiligenstadt (SPD) dafür einen  Kooperationsvertrag.

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Partner: Reuter, Geißlreiter, Heiligenstadt, Köhler und Richert (v.l.).

Quelle: Schubert

Göttingen. Als strukturierte Bildungsregion wollen die Kooperationspartner allen Menschen, unabhängig von sozialer Herkunft und Alter, gleiche Bildungschancen ermöglichen. Das sei das oberste Ziel der Initiative, erklärte Göttingens Landrat Bernhard Reuter (SPD). Gute Bildung sei immer wichtiger und eine große Aufgabe, ergänzte Heilgenstadt. Diese „kann man am Besten nur gemeinsam lösen, unter Berücksichtigung regionaler Unterschiede“. Vor diesem Hintergrund unterstützte Niedersachsen inzwischen landesweit 25 Kreise als Bildungsregionen. Die Region Südniedersachsen sei allerdings uneingeschränkter Vorreiter und zudem eine von nur zwei, die über Kreisgrenzen hinweg agiere.

Seit 2007 betreibt der Regionalverband Südniedersachsen im Auftrag der Kreise Göttingen, Osterode und Northeim die „Bildungsregion Göttingen“. Sie versucht, alle Akteure im Bereich Bildung systematisch und langfristig zu vernetzen und ihre Zusammenarbeit zu stärken. Das Feld reicht dabei von der Kleinkindbetreuung bis zur universitären Ausbildung und zum Übergang in einen Beruf. Um diese Arbeit weiter auszubauen, finanziert das Land als Kooperationspartner künftig zwei Lehrerstellen, die unter dem Dach des Regionalverbandes für die Bildungsregion tätig sein werden.

Die beteiligten Kommunen stützen den Verband mit Sachmitteln und weiterem Personal. Zu den bereits erfolgreich initiierten Projekten gehören die Initiative „SchulBetrieb“ und das „Haus der kleinen Forscher“.  Mit einer großen Universität und sehr breit aufgestellten Schullandschaft spiele Göttingen eine tragende Rolle im Bildungsbereich, sagte Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD), darüber hinaus gebe es viele Angebote auch im ländlichen Raum.

Sie alle in einer Bildungsregion zu verknüpfen biete sich an. Für den Landkreis Osterode biete die Initiative zudem Möglichkeiten, der steten Abwanderung junger Menschen zu begegnen, hofft der Erste Kreisrat Gero Geißlreiter. Das gelte gleichfalls für Northeim, fügte Jörg Richert als Fachbereichsleiter für Zentrale Dienste und Schulen im Kreis Northeim an.  

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Von Redakteur Ulrich Schubert

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