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Land bezuschusst Busverkehr in der Region um Göttingen mit 4,3 Millionen Euro

Infosystem und neue Haltestellen Land bezuschusst Busverkehr in der Region um Göttingen mit 4,3 Millionen Euro

Mit 40 Millionen Euro fördert das Land Niedersachsen in diesem Jahr 143 regionale Projekte, wie neue Bus- und Bahnhaltestellen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). In die südniedersächsischen Kreise Göttingen, Northeim und Osterode fließen nach Angaben des Verkehrsministeriums 4,32 Millionen Euro.

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Mit dem Landeszuschuss wollen die Göttinger Verkehrsbetriebe für ihre Busse und Kunden ein modernes Infosystem in Echtzeit einrichten.

Quelle: Eichner-Ramm

Göttingen. Die größte Fördersumme bekommen die Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB) mit 2,26 Millionen Euro für ein neues Infosystem über alle fahrenden Busse in Echtzeit. Die Restsumme ist für etliche neue Bushaltestellen vorgesehen: davon 150 000 Euro für die Stadt Göttingen, knapp 390 000 Euro für Kommunen im Kreis Göttingen, gut 920 000 Euro im Kreis Northeim und 606 000 Euro im Kreis Osterode.

Mit dem Förderprogramm und den bezuschussten Projekten solle die Attraktivität des ÖPNV weiter gefördert werden, erklärte Verkehrsminister Olaf Lies zur Präsentation der Liste in Hannover. Neben Großprojekten würden gezielt auch kleinere Maßnahmen in der Fläche unterstützt. 2015 gebe das Land dafür elf Prozent mehr aus als 2014.

Die GöVB wollen mit dem beantragten Zuschuss ein Kommunikationssystem aufbauen, das in Echtzeit zeigt, welche Busse gerade wie und wo abfahren, ob sie verspätet sind und welche Anschlüsse es gibt. „Und das möglichst in allen zur Verfügung stehenden Medien, von den Anzeigetafeln an Haltestellen über Internet bis zu neuen Smartphone-Apps“, erklärt GöVB-Sprecherin Stephanie Gallinat-Mecke. Die weiteren Zuschüsse gehen in sogenannte Sammelvorhaben, die der Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen für die Kommunen organisiert, plant und umsetzt. Dabei gehe es fast ausschließlich um den barrierefreien Umbau von Bushaltestellen mit erhöhten Bordsteinkanten am Einstieg, Leitmarkierungen am Boden für Blinde und transparente Wartehäuschen, so die Projekt-Organisatorin Melanie Dörnte. Dazu gehörten sechs Haltestellen in Hann. Münden, je eine in Dransfeld und Radolfshausen, fünf in Adelebsen, elf in Hardegsen und acht in Nörten-Hardenberg.

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