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Land zahlt 125000 Euro für die Musa

Mehr Platz Land zahlt 125000 Euro für die Musa

Das Göttinger Kulturzentrum Musa bekommt für eine geplante Erweiterung eine Landesförderung in Höhe von 125000 Euro. Die Musa plant, zuvor vom Deutschen Theater (DT) genutzte Räume im Erdgeschoss auszubauen.

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Gute Laune im Kulturzentrum: Eric Gales feiert im Oktober seinen Geburtstag in der Musa.

Quelle: Heller

Göttingen. Mit Hilfe dieser Landesförderung könne die Musa nun auf einer Fläche von mehr als 1000 Quadratmetern eine „inklusive Kulturlandschaft“ entstehen lassen, heißt es in einer Mitteilung des niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur.

Die Musa bekommt von den 15 von Land geförderten soziokulturellen Zentren die größte Einzelsumme zugewiesen. Niedersachsen investiert rund 607 000 Euro in den Ausbau und die Modernisierung dieser Zentren. „Wir erhöhen die Attraktivität der soziokulturellen Zentren kontinuierlich und sorgen dafür, dass diese Einrichtungen weiterhin gute Arbeit leisten können“, sagte die niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić (Grüne). „Soziokulturelle Zentren leisten einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe.“

Der Platz, der der Musa durch die Verlagerung der DT-Probebühne mehr zur Verfügung steht, soll auf 1000 Quadratmetern Raum bieten für Göttingens freie Theaterszene und die Kreativwirtschaft. Zudem sollen weitere Ateliers und ein „inklusiver Tanzraum“ entstehen, sagte Musa-Sprecherin Tine Tiedemann. Auch die Filmszene sei über das künftige Raumangebot informiert. In den neuen Räumen solle sich nun, losgelöst vom etablieren Musa-Angebot. „etwas eigenes entwickeln“.

Den dafür nötigen Umbau hatte die Stadtverwaltung bislang mit 800 000 Euro veranschlagt. Ihr Eigenanteil an den Ausbaukosten beläuft sich auf 400 000 Euro, die sie der Musa zugesichert hat. Tiedemann geht davon aus, das die Sanierung nun „zügig“ im Januar oder Februar beginnen kann. Sie freue sich auf das „spannende Projekt“ und den jetzt bewilligten Landeszuschuss. Dieser ist bereits die zweite Förderung für das Projekt. 16 000 Euro Zuschuss gab es für die Planung und Konzeption des Umbaus. Tiedemann bereitet gerade zwei weitere Förderanträge für die energetische Sanierung und für sanitäre Anlagen vor.

Ein Planungsziel in dem von Land und Bund geförderten Programm „Soziale Stadt – Weststadt“ betrifft ebenfalls die Musa: der Umbau und die Neuorganisation der Zufahrt zum sogenannten Weißen Haus und zum Kulturzentrum Musa.

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