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Körper aus Plaste - emotionale Kollagen

Landesprojekt "Schule:Kunst" am OHG Körper aus Plaste - emotionale Kollagen

Es ist eine ungewöhnliche Kunstausstellung, die Schüler vom Otto-Hahn-Gymnasium (OHG) zurzeit in ihrer Pausenhalle präsentieren. Sie ist das Ergebnis des vor drei jahren initiierten dreijährigen niedersächsischen Landesprojektes "Schule:Kultur" - in enger Kooperation mit lokalen Künstlern und Kunsteinrichtungen.

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Quelle: r

Göttingen. Gläsern, fast grazil, wirken die mannshohen Figuren aus Plastikflaschen, Schaumstoff und Draht. Und doch haben sie sie etwas bedrohliches: Die Anlehnung an die plastinierten, hautlosen Körper der umstrittenen Körperwelten von Gunther von Hagens ist unübersehbar. Auf "Spurensuche" zum Leitthema "Behausung" haben sich die OHG-Schüler aus verschiedenen Jahrgängen für das "Schule:Kunst"-Projekt begeben und dabei ganz verschiedene Techniken genutzt.

So sind neben den "künstlichen Menschen aus Wegwerfobjekten" auch außergewöhnliche Muschelgehäuse aus Ton, Gefäße, Hausmodelle in Anlehnung an die Bauhaus-Epoche, Texte und sehr emotionale Bilder und Kollagen entstanden.

40 ausgewählte Schulen in Niedersachsen haben sich in den zurückliegenden drei Jahren an dem Projekt "Schule:Kultur" beteiligt. Wesentliches Element war eine enge Zusammenarbeit mit Kultur-Partnern und Fortbildungen für die Lehrere, erklärte die OHG-Kunstpädagogin Petra Siebert. Kulturpartner des OHG ist das Künstlerhaus Göttingen. Dort konnten interessierte Kinder und Jugendliche im Juni auch an mehreren Mitmachaktionen" des Künstlers Georg Hoppenstedt teilnehmen.

Das Land wolle mit dem Projekt "einen ganzheitlichen Schulentwicklungsprojekt anstoßen", so Hoppenstedt. 

Zusehen sind die Objekte, Bilder und Texte noch bis Mittwoch, 21. Juni, während der Schulzeit ab 7.50 Uhr in der OHG-Pausenhalle, Carl-Zeiss-Straße 6.

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