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Landfrauen solidarisieren die Barteröder

Zeichen gesetzt Landfrauen solidarisieren die Barteröder

Sich einmal an einen Tisch setzen, gemeinsam frühstücken und wieder zueinander finden. Diese Idee der Barteröder Landfrauen ist am Sonntag Wirklichkeit geworden – zum Wohle der Gemeinde und zu Gunsten des sanierungsbedürftigen Pfarrhauses.

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Gemeinsam in der Kirche frühstücken für die Sanierung des Pfarrhauses Barterode.

Quelle: Heller

Barterode. Der Erlös der Aktion soll nämlich mithelfen, das seit Jahresanfang nicht mehr bewohnbare Pfarrhaus aus dem Jahre 1639 zu sanieren.

Es ist nicht selbstverständlich, dass man gemeinsam frühstückt. „Da war richtig ein Riss durchs Dorf“, sagt Herbert Keisers und meint den Zank im Kirchenvorstand und um Windkraftanlagen. Jetzt ist ein neuer, junger Kirchenvorstand gewählt, der am 19. Oktober eingeführt wird. Die Aktion für das Pfarrhaus schweißt zusammen.

Es waren die Frauen, die den Neuanfang fanden und nun auch die handwerkliche Hilfe der Männer bei der Sanierung des Pfarrhauses einfordern. 20 Jahre lang war in das Gebäude nicht mehr investiert worden. Dem Sanierungsstau, so erste Berechnungen, ließe sich mit 120 000 Euro begegnen. Viel zu viel, finden auch die Barteröder, bei einem Sanierungsetat des Kirchenkreises von nur 400 000 Euro. „Wir wollen ja gar nicht, dass die Kirche alles macht“, sagt eine Mitstreiterin. Aber den Bürgerwillen, das Gebäude zu erhalten, wolle man damit schon signalisieren.

Das Signal setzten am Sonntag nach dem Erntedankgottesdienst in voll besuchter Kirche 150 Teilnehmer am Bürgerfrühstück. Zehn Euro zahlte jeder Teilnehmer. Und weil Geschäftsleute und Private das Essen spendiert hatten, fließt der ganze Erlös in die Sanierung, versprechen Gudrun Raschke und Andrea Wulf-Bürger.

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