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Landkreis Göttingen erwartet „deutlich höhere“ Zahl an Flüchtlingen

Etwa 120 Personen bis Jahresende Landkreis Göttingen erwartet „deutlich höhere“ Zahl an Flüchtlingen

Der Landkreis Göttingen erwartet, dass die Zahl der ihm zugewiesenen Flüchtlinge „deutlich höher“ liegen wird, als im vergangenen Jahr. Das sagt Kreissozialdezernent Marcel Riethig.

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Kreissozialdezernent Marcel Riethig

Quelle: Archivfoto

Göttingen/Hann. Münden. Bis Jahresende 2015 dürfte sich die Zahl der Menschen, für die der Kreis eine Unterkunft suchen muss, auf etwa 120 belaufen, so Riethigs Schätzung.

Im vergangenen Jahr hatte der Landkreis Göttingen 73 Flüchtlinge unterzubringen. Jetzt sucht Landkreis nach Möglichkeiten der Unterbringung im Kreisgebiet. Mit Ausnahme von Gieboldehausen und Staufenberg, wo bislang nur wenige geeignete Immobilien angeboten wurden, lebten bereits n allen Kommunen des Landkreises schon Flüchtlinge. Doch die Kapazität des Wohnraumangebotes reiche nicht aus, so Riethig. Deshalb sei der Landkreis nach wie vor über jedes Angebot dankbar.

Aktuell werden mit einer gemeinnützigen Gesellschaft in Hann. Münden Gespräche über die Nutzung einer Immobilie in der Kernstadt geführt, sagte Riethig. Bis Ende März, so hofft der Sozialdezernent, könnten die Details geklärt sein. Erst dann wolle man bekanntgeben, um welches Objekt es sich handle. Gerüchten, es könnte sich um das ehemalige Schwesternwohnheim beim Vereinskrankenhaus handeln, widerspricht Riethig. „Das ist definitiv nicht der Fall.“ Auch versichert er, dass der Landkreis keine Sammelunterkunft für Flüchtlinge suche, sondern die Anforderungen an ein entsprechendes Objekt sehr hoch seien.

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