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Landkreis Göttingen prüft, was aus Turnhalle Groß Schneen wird

Sanierung oder gar ein Neubau? Landkreis Göttingen prüft, was aus Turnhalle Groß Schneen wird

Die Turnhalle in Groß Schneen ist bei den Überschwemmungen vor gut zwei Wochen arg in Mitleidenschaft gezogen worden. Die Folgen sind für den Landkreis Göttingen, dem die Halle gehört, „ein Riesenproblem“. Das hat Landrat Bernhard Reuter (SPD) am Mittwoch gesagt.

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Quelle: Pförtner

Groß Schneen. Heftige Regenfälle und eine Schlammflut hatten in der Nacht zum 17. August die Turnhalle in Groß Schneen geflutet. Der Umfang der Schäden, die an der Halle entstanden sind, seien noch nicht ermittelt, so Ulrich Lottmann, Sprecher der Kreisverwaltung. Klar sei aber, „dass der Sporthallenboden komplett herausgenommen“ und durch einen neuen ersetzt werden muss.

Landrat Reuter wagte am Mittwoch eine erste grobe Kostenschätzung. Die Sanierung könnte rund eine Million Euro kosten, sagte er. Gegenwärtig würden verschiedene Möglichkeiten geprüft, möglicherweise müsse man sogar darüber nachdenken, ob Abriss und Neubau gegebenenfalls günstiger wären.

Wie Lottmann auf Tageblatt-Anfrage mitteilt, würde allein der Einbau eines neuen Hallenbodens vier bis fünf Wochen dauern. Das bedeute, dass die Halle „sicherlich bis Ende des Jahres nicht nutzbar“ sei. „Sollte es zu Abriss und Neubau kommen, würde sich dieser Zeitraum erheblich verlängern“, so Lottmann. Bei dem Unwetter in der Nacht zum 17. August mussten rund 200 dort untergebrachte Flüchtlinge evakuiert werden. Sie haben in der Sporthalle der Anne-Frank-Schule in Rosdorf Quartier bezogen.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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