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Landkreis sucht Helfer

Haushaltsbefragungen Landkreis sucht Helfer

Der Landkreis sucht noch rund 80 Freiwillige, die beim Zensus 2011 helfen. Insbesonders in den Gemeinden Rosdorf, Staufenberg, Friedland, Bovenden und Duderstadt fehlen noch Interviewer, sogenannte Erhebungsbeauftragte.

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Helfer für Zensus im Kreis gesucht: Iris Beiteke und Iris Keseling.

Quelle: CH

Bei der Haushaltsbefragung könnten die Interviewer zwar in ihrer Gemeinde eingesetzt werden, so die Kreisverwaltung, allerdings werde darauf geachtet, dass keine Befragungen in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft erfolgten.

Für diese ehrenamtliche Tätigkeit erhalten die Beauftragten eine in der Regel steuerfreie Aufwandsentschädigung in Höhe von 7,50 Euro pro erfolgreich durchgeführtem Interview. Fragebögen, die ab dem 9. Mai von etwa 18 000 Bürgern des Landkreises Göttingen ausfüllt werden müssen, können im Internet unter www.zensus2011.de angeschaut werden.

Gegenüber der letzten Volkszählung 1987 laufe es diesmal ein wenig anders, erklärt die Leiterin der Kreiserhebungsstelle Beiteke, „Wir werden nicht alle Menschen, sondern nur zehn Prozent der Bevölkerung befragen.“ Die Teilnahme ist verpflichtend, die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben, sondern ausschließlich für statistische Zwecke verwendet.

Die 300 Beauftragten, die ab dem 9. Mai von Haustür zu Haustür gehen, verteilen an alle volljährigen Mitglieder eines Haushaltes einen Fragebogen. Dieser Fragebogen kann von den Befragten zusammen mit den Interviewern oder auch alleine ausgefüllt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Fragen auf dem Bogen im Internet zu beantworten. Hierfür wurde eine Homepage eingerichtet. Die Daten der Haushaltsbefragung sollen spätestens nach zwei Jahren gelöscht werden.
Parallel zur Haushaltsbefragung werden Daten aus den Registern von Einwohnermelde- und Finanzämtern oder auch Arbeitsagenturen zusammengeführt, um die Statistiken auf den neuesten Stand zu bringen. Die Daten, die bei der Registerabfrage zusammenkommen, werden anonymisiert. Nur durch die Registerabfrage ist die Möglichkeit gegeben, auf eine Befragung sämtlicher Bundesbürger zu verzichten.

Außerdem möchten die Statistiker wissen, wie viele Häuser und Wohnungen es in Deutschland gibt. Alle Haus- und Wohnungseigentümer beziehungsweise Wohnungsbaugesellschaften und Verwalter werden zum 9. Mai angeschrieben. Wie alt und wie groß ist die Immobilie? Wie gut ist sie isoliert? Das soll sich bei der Erhebung herausstellen. Ergänzend dazu schickt die Erhebungsstelle von Oktober 2011 bis April 2012 Interviewer auf den Weg, die fehlende Daten erfragen oder bei Unstimmigkeiten nachhaken. Darüber hinaus suchen sie Senioren- und Studentenwohnheime auf. Genauso wird eine Erhebung in psychiatrischen Einrichtungen oder Justizvollzugsanstalten durchgeführt. Daten werden in Zusammenarbeit mit den Leitern der Einrichtungen aufgenommen.

Interessierte sollten sich umgehend an die beim Landkreis Göttingen eingerichtete Erhebungsstelle für den Zensus 2011 wenden. Ansprechpartnerinnen sind Beiteke, Telefon 0551/525-906, und Keseling, Telefon 0551/525-154, Fax: 0551/525-6906, E-Mail: zensus2011@landkreisgoettingen.de.

Update : Fehler in der Überschrift korrigiert. Danke an unsere aufmerksamen Leser!

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