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Landkreis will Internetlücken schließen

Noch 24 weiße Flecken Landkreis will Internetlücken schließen

Noch gibt es zahlreiche Dörfer und Ortsteile im Landkreis Göttingen, die nicht mit schnellen Internet-Anschlüssen versorgt sind. Der Landkreis hat jetzt ein sogenanntes Interessenbekundungsverfahren in Gang gesetzt, um Lücken zu schließen. Der Kreis hofft auf Zuschüsse aus Fördertöpfen von Land und EU.

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Göttingen. Firmen sollen Angebote zur Breitbandversorgung von 24 aufgeführten Orten in neun Städten und Gemeinden abgeben.

Zu den Orten gehören auch Elliehausen, Knutbühren, Esebeck und Hetjershausen im Göttinger Stadtgebiet. Außerdem genannt werden Lödingsen, Emmenhausen und Harste, Bördel und Ossenfeld, Ellershausen und Varlosen, Groß Schneen (westlicher Ortsteil), Diemarden, Niedeck, Gelliehausen und Beienrode, Wiershausen, Glashütte, Bursfelde, Mielenhausen und das Klostergut Hilwartshausen sowie Uschlag, Speele und Spiekershausen (südlicher Ortsteil).

Es sei vorgesehen, die eingereichten Konzepte als Grundlage für erforderliche politische Entscheidungen zu nutzen, heißt es in der Bekanntmachung des Kreises. Landkreis sowie zuständige Städte und Gemeinden behielten sich eine Vergabe vor. Ziel sei eine „zuverlässige, erschwingliche, hochwertige und zukunftssichernde Breitbandinfrastruktur“ in unterversorgten Bereichen. Abgabefrist ist der 12. Oktober.

Der 2010 und 2011 von der Telekom durchgeführte Ausbau schneller Internetzugänge im Landkreis, finanziert über das Konjunkturprogramm der Bundesregierung und zu geringen Teilen von den Gemeinden selbst, hatte nicht alle sogenannten weißen Flecken beseitigt. Laut Wirtschaftsministerium des Landes sind die „Leistungen vertragsgemäß erbracht“ worden. Mehr Informationen habe der Landkreis nicht, eine Prüfung sei derzeit nicht möglich, sagte Kreissprecher Marcel Riethig. „Der Landrat will mehr vom Ministerium.“

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