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Landrat Reuter beginnt Sommerreise in Friedland

„Noch nie soviel Regen gemessen“ Landrat Reuter beginnt Sommerreise in Friedland

Die Bilanz der Überflutungen in Groß Schneen und anderen Ortschaften der Gemeinde Friedland bestimmten den Auftakt der Sommerbereisung des Göttinger Landrats Bernhard Reuter (SPD) am Dienstag in Friedland. Solche Niederschlagswerte habe man noch nie gemessen, so Friedlands Bürgermeister Friedrichs.

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Quelle: Pförtner

Friedland. An einigen Orten seien in drei Stunden 150 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen.

 
Nachdem das Unwetter über das Gemeindegebiet Gleichen gezogen war, berichtete Friedrichs, hätten vier Freiwillige Feuerwehren von dort die Friedländer Feuerwehren verstärkt. Friedrichs: „So hatten wir 18 statt 14 Feuerwehren im Einsatz. Das hat schon sehr geholfen.“

 
Insgesamt sei der Einsatz trotz der enormen Regenmengen erfolgreich verlaufen, erklärte Friedrichs. Auch die lokale Leitstelle habe sich bewährt. Landrat Reuter: „Es hängt unglaublich viel davon ab, wie gut man sich kennt. Koordination ist alles.“ In der Vergangenheit, meinte Klaus Wosnitza, stellvertretender Friedländer Gemeindebürgermeister, „haben wir viele Jahre lang Schwein gehabt. Jetzt hat es mal uns getroffen“.“ Bürgermeister Friedrichs ergänzte, aus wirtschaftlichen Gründen sei es nicht zu rechtfertigen, Kanal- und Ablaufsysteme auf solche Extremereignisse auszulegen.

 
Eines der Anliegen der Besuchsreise Reuters sei es gewesen, nach den Investitionswünschen in den Landkreisgemeinden zu fragen. Die Ereignisse vom Montag hätten jedoch gezeigt, „dass die Feuerwehr zu unserem absoluten Kerngeschäft gehört. Die Menschen erwarten, dass ihnen in elemenraten Lagen geholfen wird.“

 
Daher seien die Friedländer Pläne für ein neues Feuerwehrgebäude hinter dem Amtshaus eine richtige Prioritätensetzung, meinte Reuter. Aus seinem Investitionsprogramm gibt der Landkreis zu dem knapp 1,4 Millionen teuren Projekt 140000 Euro dazu. Bürgermeister Friedrich hofft, dass das Grundstück noch in diesem Jahr vorbereitet wird, so dass der Bau des neuen Feuerwehrhauses im Frühjahr 2016 beginnen kann.

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