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Landrat lobt Dransfeld für Kinderbetreuung

„Überzeugendes Konzept“ Landrat lobt Dransfeld für Kinderbetreuung

Die Samtgemeinde Dransfeld freut sich über beständig hohe Geburtenzahlen – auch wenn sie damit in Zugzwang bei der Betreuung der Kleinen gerät. So geschehen im Frühjahr. Weil 20 Plätze fehlten, musste schnell eine Lösung her. Welche, erfuhr Landrat Bernhard Reuter bei seinem Besuch in Dransfeld.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Dransfeld. Vor Ort im „Sozialviertel“ Dransfelds, wie Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers (SPD) den Bereich mit Stadthalle, Altenpflegeheim, Schule, Kindergarten und Hort nannte, informierte sich Landrat Bernhard Reuter (SPD) über die Situation der Kinderbetreuung in Dransfeld. Eilers berichtete, dass man noch vor einem halben Jahr vor großen Problemen gestanden habe, denn es gab mehr Anmeldungen als verfügbare Plätze für die Kinderbetreuung. Aber es sei gelungen, eine Lösung zu finden. Zwei Klassenräume der Carl-Friedrich-Gauß-Grundschule wurden für den Hort geräumt. In Pavillon, wo dieser zuvor untergebracht war, ist jetzt die Ganztagsgruppe der Kita St. Martin untergebracht. Die einzige größere Baumaßnahme sei der Einbau einer Wand in Modulbauweise gewesen, mit der der Ruheraum in der Kita abgetrennt wurde. Eilers sprach gegenüber Reuter „Diskrepanzen zwischen einzelnen Sachbearbeitern beim Landkreis an“. Durch die sehr rigide Auslegung von Vorschriften seien der Samtgemeinde „Steine in den Weg“ gelegt worden. Am Ende aber habe alles funktioniert und die Genehmigung für den bedarfsgerechten Ausbau der Kinderbetreuung wurde erteilt.

 
Die konstant hohen Geburtenzahlen in der Samtgemeinde von etwa 80 pro Jahr und einer Tendenz in die gleiche Richtung werde ohne großes Neubaugebiet sondern aus der Gemeinde heraus erreicht. „Das macht uns zukunftsfähig“, sagte Eilers.

 
Ein wichtiger Standortfaktor sei auch die Oberschule in Dransfeld. Dass hier mittel geflossen sind, sei ein Zeichen für die Eltern und signalisiere, dass der Standort erhalten werden soll, betonte Eilers.

 
Reuter erfuhr auf Nachfrage von Kita-Leiterin Ina Kellner, dass die Nachfrage nach der Hortbetreuung groß sei – „vor allem in der Ferienzeit und nachmittags“. Viele Eltern arbeiteten bis 17 Uhr. Das Konzept, die Kinder vom Kindergarten über den Hort bis zur Schule in einem Zentrum zusammenzufassen, ist nach Aussage Reuters überzeugend. Das Engagement der Samtgemeinde bei der Kinderbetreuung bezeichnete der Landrat als gut.

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

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