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Landrat und Oberbürgermeister zum Südniedersachsenprogramm

Geldregen für die Region Landrat und Oberbürgermeister zum Südniedersachsenprogramm

Das am Montag von der Landesregierung in Hannover beschlossene, 100 Millionen schwere Sonderprogramm für Südniedersachsen weckt Hoffnungen auf die Entwicklung der Region.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen/Northeim. „Die Richtung stimmt“, erklärt Göttingens Landrat Bernhard Reuter (SPD). Das Programm müsse jedoch „weiter entwickelt und konkretisiert“ werden.

Der Kabinettsbeschluss sei der Startschuss für das Programm, sagt Reuter: „Jetzt müssen wir mit konkreten Schritten Südniedersachsen voranbringen.“ Dem Amt für regionale Landesentwicklung und dem Projektbüro habe der Kreis „unsere Schwerpunkte – Mobilität, Breitbandausbau, Entwicklung der Dörfer, Gesundheitswirtschaft – bereits deutlich gemacht“. Jetzt sei es Aufgabe des Projektbüros, umsetzbare Projekte zu entwickeln.

Außerdem geht Reuter von mehr Geld zur Entwicklung der Zukunftsfähigkeit des Landkreises aus. Der Landrat erwartet, dass die Gelder aus dem Südniedersachsenprogramm zusätzliche Mittel seien, „die über die durchschnittlich zu erwartenden 200 Millionen Euro EU-Fördermittel hinaus in die Region kommen“.

Reuter: „Damit fließen bis 2020 bis zu 250 Millionen Euro – mit Ko-Finanzierung eine halbe Milliarde – nach Südniedersachsen. Wichtiger noch als die EU-Förderung ist das klare Bekenntnis der Landesregierung, sich für Südniedersachsen zu engagieren.“

Auch Göttingens Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) zeigte sich erfreut über den Startschuss für das Programm, in dessen Vorbereitung er „intensiv eingebunden“ gewesen sei. Er werde weiterhin seinen Beitrag dazu leisten, dass diese Initiative der Landesregierung „für unsere ganze Region wirksam wird.“ Vom Landkreis Northeim gab es keine Stellungnahme zum Programm.

Mit dem Südniedersachsenprogramm will das Land bis 2020 mindestens 100 Millionen Euro zusätzlich in die Re­gion investieren. Damit „sollen neue Potenziale entwickelt und bestehende Stärken erhalten werden“, erklärte die niedersächsische Staatskanzlei am Montag. Das „Projektbüro Südniedersachsen“ in Göttingen steuert unter der Lei­tung von Ulrike Witt von der Landesregierung als regio­nale Entwicklungsagentur die Kooperation der Kommunen.

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Von Redakteur Matthias Heinzel

Der Wochenrückblick vom 3. bis 9. Dezember 2016