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Fünf-Euro-Ticket, Familienzentren und flottes Netz

Forderungen von Landratskandidat Bernhard Reuter Fünf-Euro-Ticket, Familienzentren und flottes Netz

Einst Landrat in Osterode, heute in Göttingen: Bernhard Reuter (SPD) bringt als Kandidat Erfahrung und Kenntnis über beide vor der Fusion stehenden Landkreise mit. Seine fünf zentralen Ziele für den Fall einer Wiederwahl.

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Die Forderungen von Landrat Reuter: Fünf-Euro-Ticket, Familienzentren und flottes Netz.

Quelle: Wenzel (Archiv)

„Stadt und Land zusammen“:

Göttingen. Mit diesem Schlagwort fasst Reuter eine Entwicklung zusammen, die sich auf einem „guten Weg“ befinde, die aber zukünftig weiter gepflegt werden müsse. Nachdem durch die Finanzvereinbarung der jahrzehntelange Streit zwischen Stadt und Landkreis Göttingen beigelegt worden sei, die Querelen um die Berufsschulstandorte ein Ende gefunden hätten, Stadt und Landkreis die Frage um Schulstandorte im Bereich der Sekundarstufe 1 klären konnten und die Zusammenlegung der Volkshochschulen erfolgt seien, müsse nun das Prinzip „Hand in Hand“ weiter ausgebaut werden.

„Schnelles Internet in jedem Dorf“:

Das Konzept für die nahezu lückenlose Versorgung mit Breitband-Internet habe der Kreistag beschlossen, nun müssten weitere Förderanträge erarbeitet werden. Ziel sei, noch in diesem Jahr mit der Umsetzung zu beginnen und die Ausschreibungen so weit zu bringen, dass im Frühjahr „die Bagger rollen“ könnten. Abschluss und Abrechnung des Projektes seien für 2018 vorgesehen.

„Fünf-Euro-Ticket“: 

„Die Preise müssen runter“, fordert Reuter für den Öffentlichen Personennahverkehr im Kreis. Dazu sei eine Tarifreform im Verkehrsverbund Südniedersachsen (VSN) nötig. „Das Einzelticket von jedem Ort im neuen Landkreis in die Kreisstadt Göttingen soll nicht mehr als fünf Euro kosten“, formuliert Reuter sein Ziel. Zudem brauche es zusätzliche Bus- und Bahnverbindungen und – auf lange Frist gesehen – Angebote wie Carsharing, E-Bike-Verleih, Bürgerbusse und Anruf-Sammeltaxis, sowie Apps und digitale Plattformen zur Koordination.

„Sozialer Zusammenhalt in Dorf und Stadt“: 

Nicht nur die Bundespolitik, auch die Kommunalpolitik könne ihren Beitrag zur Verbesserung des sozialen Zusammenhalts leisten, sagt Reuter. Er wolle mit Bildungsprogrammen, Berufseinstiegsbegleitung, Familienzentren, Hebammensystemen, Integrationslotsen und einer Konzentration auf die Vorsorge durch Jugend- und Sozialamt weiter Vermögensungleichheit, Altersarmut, Langzeitarbeitslosigkeit und sozialer Schwäche in Familien entgegenwirken. Dass dies gelingen könne, zeigten die Arbeitslosenzahlen, die sich seit der Übernahme der Aufgaben des Jobcenters in beiden Landkreisen deutlich verbessert hätten.

"Finanzpolitik mit Augenmaß": 

Jede zu viel getätigte Ausgabe gehe zu Lasten der Folgegeneration, dennoch dürfe in der vorsorgenden Bildungs- und Sozialpolitik nicht am falschen Ende gespart werden. Reuter fordert daher Bund und Land auf, eine „auskömmliche Finanzausstattung der Kommunen“ zu gewährleisten. Damit solle die aktuell solide Finanzsituation des Landkreises weiterhin stabil gehalten werden. Zur Wirtschaftlichkeit trage auch die Fusion bei: „Vier Millionen Euro weniger Kosten bei mehr Leistungsfähigkeit“, beschreibt Reuter der „eigentliche Fusionsrendite.“

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