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Launige Spiele beim Wibbecker Bergfest

90 Jahre Feuerwehr Launige Spiele beim Wibbecker Bergfest

Es sollte mal etwas anderes werden, kein normales Feuerwehrfest nämlich. Zu ihrem 90-jährigen Bestehen hatte die Freiwillige Feuerwehr Wibbecke für den Sonnabend einen Wettbewerb der etwas anderen Art vorbereitet.

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Quelle: Heller

Wibbecke. Eine Mischung von launigen Übungen und eigenwillig umgestalteten Feuerwehraufgaben nämlich. Unter anderem galt es beim Bergfest im hügeligen Wibbecke, ein 200-Liter-Fass um einen engkurvigen Parcours zu rollen (Kraft und Geschicklichkeit), unterschiedlich geformte Holzstücke auf Seilen balanciert in einer Kiste richtig zusammenzusetzen (Feingefühl und Teamarbeit) oder fünf C-Wassers-Schläuche möglichst ohne Verdrehungen einen Hang hinauf aneinanderzulegen (klassische Feuerwehrarbeit). Dazu gab es unter anderem einen Mini-Orientierungsmarsch durch den Ort und – ausnahmsweise mal stark feuerwehrtechnisch orientiert – einen Standrohrwettbewerb am Hydranten. Schweißtreibend war die Aufgabe, in Einsatzkleidung so schnell wie möglich einen Esslöffel mit Sand durch eine enge und kurvige Betonröhre zu befördern: Das Team, das den meisten Sand durchbrachte, war hier der Sieger. „Wir werden alle neue Hosen brauchen“, meinte eine Teilnehmerin nach der ersten Runde.

 

Foto: Heller

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Mehr als 20 Freiwillige Feuerwehren hatten sich zur Teilnahme angemeldet, teilt Wibbeckes Ortsbrandmeister Onno Hallas mit. Am Ende stellte die Freiwillige Feuerwehr Emmenhausen die stärkste Mannschaft. Auf den nächsten beiden Plätzen landeten die Teams aus Eberhausen und Mielenhausen.

 
Für Ortsbrandmeister Hallas und seinen Stellvertreter Dennis Rackebrandt war das Bergfest ein Erfolg: „Wir wollten mal etwas anderes machen.“ Der Erlös des Wettbewerbs und des Beiprogramms kommt dem Verein Paulinchen (nach der gleichnamigen Figur des Kinderbuch-Autors Heinrich Hoffmann) zugute. Die Organisation betreut brandverletzte Kinder und deren Familien.

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Von Redakteur Matthias Heinzel

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