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Leichenfund im Wald von Lutterberg nach zehn Jahren noch ungeklärt

Mutmaßliches Gewaltverbrechen Leichenfund im Wald von Lutterberg nach zehn Jahren noch ungeklärt

Zehn Jahre nach dem Fund einer Männerleiche in einem Fichtenwald bei Lutterberg (Kreis Göttingen) ist der Fall immer noch ein Rätsel. Trotz umfangreicher Ermittlungen habe man das mutmaßliche Gewaltverbrechen nicht aufklären können, sagte die Sprecherin der Polizeiinspektion Göttingen, Jasmin Kaatz.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen/Hannover. Ein Förster hatte Anfang August 2005 in einem Waldstück zwischen Lutterberg und Speele eine männliche Leiche entdeckt. Da sich bei dem Toten keine Papiere fanden, war dessen Identität zunächst unklar. Die Ermittler fanden dann anhand der Fingerabdrücke heraus, dass es sich bei dem Toten um einen 45-jährigen Türken aus Hanno­ver handelte. Dieser war wegen diver­ser Diebstahlsdelikte vorbestraft gewesen. Nach Angaben der Ermittler soll er sowohl Verbindungen ins Rotlichtmilieu in Hannover als auch zu einschlägig polizeibekannten Personen in Göttingen gehabt haben.

Die Obduktion ergab damals keine Hinweise auf die Todesursache. Die Polizei geht allerdings davon aus, dass der 45-Jährige einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Ein Indiz hierfür ist die Auffindesituation. Die Leiche lag versteckt unter Fichtenzweigen. Das Auto des Toten, ein schwarzer Mercedes 500 SL, fanden die Ermittler rund 60 Kilometer vom Fundort entfernt an einem Autohof an der Ab­fahrt Northeim-Nord der Autobahn 7. Obwohl die Leiche bereits geraume Zeit in dem Wald gelegen hatte, war der 45-Jährige weder von seiner Familie noch von Bekannten als vermisst gemeldet worden.

Von Heidi Niemann

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