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Leichter Anstieg der Arbeitslosenzahlen in Göttingen

Dezember 2014 Leichter Anstieg der Arbeitslosenzahlen in Göttingen

Ein minimaler Anstieg gegenüber November und eine Verbesserung gegenüber Dezember 2013:  Als „günstig“ wertet Klaus-Dieter Gläser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Göttingen, die Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt im Dezember 2014.

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Minimaler Anstieg der Arbeistlosenzahlen gegenüber November und eine Verbesserung gegenüber Dezember 2013.

Quelle: Klocke

Göttingen. Dennoch hatten zum Jahresende immerhin 14 634 Menschen keinen Job. Die Arbeitslosenquote lag bei 6,2 Prozent gegenüber 6,8 im Vergleichsmonat des Vorjahres.

Der Anstieg der Arbeitslosenzahl um rund 1,3 Prozent gegenüber dem Vormonat ist aus Gläsers Sicht geringer als saisonal üblich. Das sei auf zwei Aspekte zurückzuführen: „Der Wintereinbruch lässt auf sich warten, außerdem ist der Arbeitsmarkt in fast allen Branchen aufnahmefähig.“

Das zeige auch die für Dezember relativ hohe Zahl neu gemeldeter Stellenangebote. 929 Offerten aus Wirtschaft und Verwaltung gingen bei der Arbeitsagentur ein, 186 mehr als im Vorjahresmonat. Die meisten freien Stellen gab es in den Bereichen Erziehung, soziale und hauswirtschaftliche Berufe, Verkauf, Gesundheitsberufe, Maschinen- und Fahrzeugtechnik sowie Verkehr und Logistik.

Auch die sogenannte Unterbeschäftigung entwickelte sich im vergangenen Monat positiv. Diese Zahl umfasst neben den arbeitslos gemeldeten auch die Menschen, die durch arbeitsmarktpolitische Projekte gefördert werden.

Im Dezember ermittelten die Mitarbeiter der Arbeitsagentur eine Unterbeschäftigung von 19 886 Männern und Frauen, 1785 weniger als im Dezember 2013. Mehr als 55 Prozent der Menschen ohne Job waren im Dezember männlichen Geschlechts, fast 35 Prozent älter als 50 und mehr als sieben Prozent jünger als 25 Jahre. 5639 Erwerbslose (fast 40 Prozent) sind laut Arbeitsagentur als Langzeitarbeitslose einzustufen.

Der gesamte Agenturbereich wie auch die Geschäftsstelle Göttingen liegen mit Arbeitslosenquoten von 6,2 Prozent gleichauf mit dem niedersächsischen Mittelwert. Der Landkreis Göttingen bleibt mit einer Quote von 5,8 unter diesem Wert. Darüber liegen die Landkreise Northeim (6,6) und Osterode (6,8). Auf Geschäftsstellenebene liegt Duderstadt mit 4,7 Prozent an der Spitze, Einbeck steht mit 7,5 Prozent am Schluss der Liste.

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