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Leichter Rückgang

Arbeitslosigkeit Leichter Rückgang

Einen leichten Rückgang der Arbeitslosenzahlen hat die Agentur für Arbeit Göttingen im Monat Mai verzeichnet. Bei einer Quote von 9,3 Prozent waren 21025 Menschen ohne Job – 540 weniger als im April.

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Weniger Arbeitslose registrierte die Arbeitsagentur vor allem bei der eigenen Klientel, den Empfängern von Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch III. 6949 Frauen und Männer waren erwerbslos, 565 oder 7,5 Prozent weniger als im Vormonat. Ein massiver Anstieg um 20,8 Prozent oder fast 1200 Menschen war jedoch gegenüber dem Mai vergangenen Jahres zu beobachten. 

Die Landkreise Göttingen, Osterode und die Arbeitsgemeinschaft (Arge) Northeim betreuen im Bereich SGB II die Langzeitarbeitslosen in der Region: im Mai 14076 Menschen. Hier verlief die Entwicklung umgekehrt. Es gab einen leichten Anstieg (plus 0,2 Prozent oder 25 Fällen) gegenüber April sowie einen Rückgang (weniger 20 Prozent oder 1269 Fällen) gegenüber dem Vorjahresmonat. 

„Nach dem Ausbleiben der Frühjahrsbelebung im April zeigt der Arbeitsmarkt im Mai wieder eine saisontypische Entwicklung“, kommentiert Michael Schmidt, stellvertretender Leiter der Agentur für Arbeit Göttingen, die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. „Im Bereich der Arbeitslosenversicherung lagen die Werte zwar noch deutlich über Vorjahresniveau, aber der Rückgang gegenüber April und der Anstieg bei den Stellenangeboten haben für eine leichte Entspannung des südniedersächsischen Arbeitsmarktes gesorgt.“

Der Stellenmarkt hat sich gegenüber April aus Sicht der Agenturmitarbeiter etwas stabilisiert. Betriebe und Verwaltungen hätten 926 Stellen gemeldet, 40,5 Prozent mehr als im Vormonat und 4,3 Prozent mehr als im Mai 2008. Seit Jahresbeginn sind 3717 Stellen eingegangen, was allerdings einem Rückgang um fast 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die meisten neu gemeldeten Arbeitsplätze (873) entfielen auf Dienstleistungsberufe, gefolgt von Fertigungsberufen (436).

Über Landesschnitt

Mit einer Arbeitslosenquote von 9,3 Prozent liegt Südniedersachsen über Landes- (7,7 Prozent) und Bundesschnitt (8,2). Ein Vergleich zu angrenzenden niedersächsischen Regionen: Göttingen steht schlechter da als Hameln (8,9) und Hildesheim (8,4), besser als Hannover (10,5) und Goslar (10,1). Unter den Geschäftsstellen der Göttinger Agentur nimmt Duderstadt mit 7,2 Prozent den Spitzenplatz ein, gefolgt von Hann. Münden (7,8) und Northeim (8,2). Weit über dem Schnitt liegt Osterode (11,3) vor Einbeck (10,7), Uslar (9,7) und der Hauptagentur Göttingen (9,5).

Von kk

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