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„Licht am Ende des Tunnels ist erloschen“

Gelder gerecht verteilen „Licht am Ende des Tunnels ist erloschen“

"Das zum Haushaltsjahr 2009 gesehene Licht am Ende des Tunnels ist erloschen und ein neues ist für mich zur Zeit nicht erkennbar“, sagte beim Neujahrsempfang 2010 Hardegsens Bürgermeister Dieter Sjuts (parteilos) vor rund 150 Gästen.

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Im Gespräch: Gladebecks Ortsbürgermeister Karl-Heinz Düwel (links) mit Hardegsens Bürgermeister Dieter Sjuts.

Quelle: Heller

Die Verwaltung habe dem Rat gerade den Haushaltsplanentwurf für das laufende Jahr vorgelegt. Unter Berücksichtigung der Forderungen und Verpflichtungen weise er im Ergebnishaushalt einen Fehlbedarf von 1,4 Millionen Euro auf. Im Finanzhaushalt gebe es ein Defizit von 1,1 Millionen Euro. Die Umsetzung dieses Plans würde laut Sjuts eine Neuverschuldung von 900 000 Euro bedeuten. Jetzt gelte es für den Rat, „einen richtigen und gerechten Weg zu finden“.

Nach einem Rückblick auf das vergangene Jahr mit Investitionen für Grundschule und Krippenplätze, der Fertigstellung des Wohnmobilhafens, mit Gesundheitsmesse und Weihnachtsmarkt blickte Sjuts verhalten pessimistisch in die Zukunft. Angesichts der Haushaltslage sei Kreativität gefragt. So könnten die Kommunen für eine Unterstützung parallel zur „bad bank“ eine „bad commune“ einrichten, schlug der Bürgermeister einen kabarettistischen Ton an.

Nach Aufnahme der Stadt in das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt und Ortsteilzentren“ im vergangenen Jahr hofft Sjuts für die Sanierung der Burg nun auf die Aufnahme in das Städtebausanierungsprogramm „Denkmalschutz“. Allerdings müsse dafür ein externer Planer ein Nutzungskonzept für die Anlage erstellen.

Grüße aus Stolberg überbrachte Stolbergs Bürgermeister Ulrich Franke und lud nach Musik der Gruppe „Front Porch Picking“ die Hardegser zum Fest zu 20 Jahren deutsche Einheit am 2. Oktober 2010 in seiner Stadt ein.

Von Ute Lawrenz

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