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Lichtenberg-Denkmal in Göttingen eingebürgert

Verleger schenkt der Stadt Bronzeskulptur Lichtenberg-Denkmal in Göttingen eingebürgert

Der Verleger Tete Böttger hat der Stadt das Denkmal des Physikers, Philosophen und Aphoristikers Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799) geschenkt. Die Bronzeskulptur steht zwar schon lange auf dem Marktplatz am Alten Rathaus.

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Seite an Seite: Tete Böttger und das von ihm finanzierte Lichtenberg-Denkmal.

Quelle: Theodoro da Silva

Göttingen. Bisher habe es sich aber im Prinzip um eine Dauerleihgabe gehandelt, wie Böttger und der Leiter des städtischen Fachbereichs Kultur, Hilmar Beck, erklären. Doch nun hat Böttger das Denkmal der Stadt offiziell geschenkt – freilich in einer ziemlich unspektakulären Aktion. 

Das Lichtenberg-Denkmal wurde im Rat der Stadt unter dem Tagesordnungspunkt „Annahme und Vermittlung von Zuwendungen“ abgehandelt. In einer Liste mit Spenden-Beträgen für Anschaffungen wie eine Einbauschrankwand und eine Edelstahl-Wasserpumpe für einen Kindergarten finden sich auch die knapp 8200 Euro für die Bronze-Skulptur, die der Rat ebenso wie die anderen Spenden annahm.

Das Denkmal wurde 1992 zum 250. Geburtstag Lichtenbergs fertiggestellt. Böttger ließ es aus eingeschmolzenen Denkmalen von Lenin, Stalin und Enver Hodscha gießen. Zwei Jahre hat der albanische Bildhauer Fuat Dushku (1930-2002) daran gearbeitet.

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