Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Premiere bringt mehr als 36000 Euro Spenden

Lichterlauf Premiere bringt mehr als 36000 Euro Spenden

Der erste Göttinger Lichterlauf hat 36156,70 Euro für das Göttinger Elternhaus eingebracht. Das haben der Vorstand und Mitglieder des Organisatoren-Teams am Dienstagabend bekannt gegeben.

Voriger Artikel
Verkehrssicherheit verbessern
Nächster Artikel
So machen Sie Facebook, WhatsApp & Co. sicher

Beim ersten Göttinger Lichterlauf sind über 36000 Euro für das Elternhaus zusammen gekommen. Darüber freuen sich der Vorstand der Elternhilfe und das Organisations-Team.

Quelle: Iben

Göttingen. „Wir sind überwältigt von der Spendenbereitschaft der Teilnehmer“, so Susanne Schulze-Konopka, Vorsitzende der Elternhilfe.

Der erste Göttinger Lichterlauf hatte am 21. Oktober knapp 4000 Teilnehmer jeglicher Altersklassen und Trainingsstufen an den mit unterschiedlichsten Lichteffekten illuminierten Kiessee gelockt. Dort liefen, joggten oder spazierten sie beliebig viele Runden - ohne ein Startgeld zu entrichten. Spenden konnten in beliebiger Höhe in einem Zelt abgegeben werden. Schon allein deshalb freue man sich sehr über das „gigantische Spendenergebnis“ so Schulze-Konopka.

„Gigantisches Spendenergebnis“

„Gigantisches Spendenergebnis“: Lichterlauf-Premiere bringt über 36000 Euro.

Quelle: Arne Bänsch

„Es war ein wahnsinnig emotionaler Moment, als die Summe feststand“, sagte Geschäftsführerin Dagmar Hildebrandt-Linne. Der Lichterlauf habe gezeigt, dass viele Menschen gemeinsam viel bewirken könnten. Sie dankte allen Spendern, die sich mit ihrem Beitrag für das Elternhaus eingesetzt haben. Und auch dem Organisatoren-Team sei in aller Form zu danken, da es motiviert und professionell gearbeitet habe, um die Premiere des Lichterlaufs zu einem vollen Erfolg werden zu lassen.

„Gigantisches Spendenergebnis“

„Gigantisches Spendenergebnis“: Lichterlauf-Premiere bringt über 36000 Euro.

Quelle: Arne Bänsch

Das Geld solle in mehreren Bereichen der Elternhilfe eingesetzt werden, erklärte Schulze-Konopka. Generell fließe es in die psychosoziale Unterstützung und Betreuung schwerkranker Kinder und ihrer Familien, die während eines Klinikaufenthalts im Elternhaus unterkommen könnten. Das Elternhaus stehe nicht nur an Krebs erkrankten Kindern sondern allen längerfristig schwer erkrankten Kindern und ihren Familien offen. Auch in die Nachsorge der jungen Patienten, die von den Krankenkassen nicht übernommen werde, könne mit den Spendengeldern investiert werden. Und generell könnten durch ausreichende Finanzen auch neue Ideen entwickelt werden.

„Im Elternhaus fühlt man sich verstanden“, fasste Thomas Fritsch zusammen, dessen an Krebs erkrankter Sohn im Klinikum behandelt wurde und der mit seiner Familie im Elternhaus die richtigen Ansprechpartner fand. Er hatte den ersten Impuls für den Göttinger Lichterlauf gegeben, wollte „etwas zurückgeben“.

Hier gibt es die Bilder vom ersten Göttinger Lichterlauf.

Von Maren Iben

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Göttingen
Der Wochenrückblick vom 11. bis 17. November 2017