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Liebgewonnenes Ritual

Schlussverkauf Liebgewonnenes Ritual

WSV, Schlussverkauf, Sale – alles muss raus. Die Lager müssen geräumt werden, die Sommerkollektionen rollen an. In den Göttinger Schaufenstern ist die tobende Rabattschlacht nicht zu sehen. Großflächig überbieten sich die Läden bei den Preisnachlässen.

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Ausverkauf: Die Winterware muss weg, die Sommerkollektion wartet schon.

Quelle: Heller

Bundesweit hat gestern der Winterschlussverkauf begonnen. Und das obwohl der gesetzliche Schlussverkauf bereits 2004 mit der Reform des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb abgeschafft wurde. Dennoch hält der Handel an seinem Ritual fest: In der letzten Januar- und ersten Februarwoche fallen wie gewohnt die Preise. „Der Kunde will es so“, argumentieren die Händler. Seitdem organisiert der Handel in Eigenregie einen freiwilligen Schlussverkauf, an dem sich viele Händler beteiligen. Die Rabatte, mit denen die Kunden in die Läden gelockt werden sollen, sind satt: Der Handel verspricht Preissenkungen von 50 bis 70 Prozent. Und das, nachdem die Preise nach Weihnachten bereits kräftig reduziert worden sind. „Der Schlussverkauf ist das große Rabattfinale“, kündigte der Handelsverband Deutschland an. Besonders die Bekleidungsgeschäfte müssten ihre Lager räumen, um Platz für die neue Ware zu schaffen. An der deutschlandweit koordinierten Aktion beteiligen sich etwa zwei Drittel der Geschäfte. Und die sind längst nicht mehr nur aus der Bekleidungsbranche, darunter sind auch Möbelhäuser oder Elektronikmärkte.

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