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Linke zu Mietpreissteigerungen in Göttingen

"Besorgniserregende" Entwicklung Linke zu Mietpreissteigerungen in Göttingen

Der Sprecherkreis der Wählergemeinschaft Göttinger Linke hält die Mietpreisentwicklungen in Göttingen für „besorgniserregend“. Geograf Michael Mießner vom Geographischen Institut der Uni hatte 2015 bei den Angebotsmieten eine durchschnittliche Steigerung von fast 5 Prozent gegenüber 2014 ermittelt.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. „Die angespannte Wohnraumsituation für Studierende, Geringverdienerinnen, Hartz IV-Empfängerinnen und Flüchtlinge wird schamlos ausgenutzt“, kommentierte der Sprecherkreis die Entwicklungen. Noch „skandalöser und bedrückender“ als die Tatsache, dass Studierende rund 45 Prozent ihres monatlichen Budgets für Mieten ausgeben müssten, sei die Tatsache, dass Empfänger von Sozialleistungen „immer mehr aus ihren angestammten Wohnungen in kleinere, schwer vermietbare und in schlechtem Zustand befindliche Wohnungen abgedrängt“ würden. Weil viele der Wohnungen „deutlich kleiner“ seien als sie Sozialleistungsempfänger zustehen würden, würden solch „unverschämte und teilweise horrende“ Mieten durch private Investoren auch zu Lasten der staatlichen Unterstützungskasse und damit aller Steuerzahler subventioniert.

„Wenn Wohnen als ein Grundrecht der Menschen dafür missbraucht wird, dass insbesondere Investorengesellschaften als Miethaie sich ,eine goldene Nase verdienen‘, dann ist was faul in unserem Staate. Dann rangiert Eigennutz wirklich deutlich vor dem Gemeinwohl“, heißt es in der Mitteilung.

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