Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
„Mit Herz und Enthusiasmus“

Live-Club „Exil“ zieht ins Iduna-Zentrum Göttingen „Mit Herz und Enthusiasmus“

Dort, wo jetzt noch gehämmert, gestrichen und geschraubt wird, soll in weniger als zwei Wochen das erste Live-Konzert zur Eröffnung über die Bühne gehen. Noch arbeitet das „Exil“-Team am neuen Domizil des Göttinger Live-Clubs. Am Sonnabend, 3. September, soll Eröffnung im Iduna-Zentrum sein.

Weender Landstraße 5, Göttingen 51.539193 9.932706
Weender Landstraße 5, Göttingen Mehr Infos
Nächster Artikel
70.000 Euro für Krippen-Umbau

Bea Roth freut sich auf die neuen Räumlichkeiten. Die Renovierung läuft auf Hochtouren.

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. „Wenn wir was machen, machen wir es mit Herz und Enthusiasmus“, sagt „Exil“-Macher Karl Schrader. „Sieht doch schick aus“, sagt er zufrieden und schaut sich in seinem neuen Reich um. Noch hängen zwar Kabel aus der Decke, die Thekenausstattung fehlt und die Bühne samt Technik muss auch noch aufgebaut werden. Schrader und Geschäftspartnerin Bea Roth sind aber zuversichtlich. Bis zum Eröffnungstermin werde alles fertig. Auch wenn das in der Konsequenz für das „Exil“-Team Zwölf-Stunden-Arbeitstage bedeutet. „Wir machen fast alles in Eigenleistung“, sagt Roth nicht ohne Stolz.

Nach 13 Jahren hat das „Exil“ die Prinzenstraße verlassen. Vermieter und Vertreter des Exils hatten sich dort nicht auf einen neuen Mietvertrag verständigen können. Fest stand nur, dass es irgendwie weitergehen soll mit dem LiveClub. Bei der Suche nach neuen Räumen sind Roth und Schrader im Iduna-Zentrum an der Weender Landstraße fündig geworden, in den Räumen der ehemaligen Diskothek „Red Carpet“, deren Mietvertrag nach fünf Jahren nicht verlängert worden ist.

100 Quadratmeter mehr bietet der neue „Exil“-Standort gegenüber dem in der Prinzenstraße. Herzstück ist der große Veranstaltungsraum, in dem künftig auch die Konzerte stattfinden sollen. „Das Geile ist der Arenacharakter“, sagt Roth. Die zwei Stufen, die von der Tanzfläche zur Theke führen, ermöglichten, dass jeder Gast das Geschehen auf der Bühne gut verfolgen kann. Konzerte mit 300 Gästen, so Roth, seien hier künftig möglich. Mehr als 100 mehr als in der Prinzenstraße.

Außer dem Hauptraum wird es noch einen Raucherraum geben, der mit seinen Fenstern nicht nur den Blick nach draußen zur Straße öffnet, sondern auch eine weitere Bühne bieten wird. „Für kleinere Akustik-Konzerte“, sagt Roth.

Künftig wird das Exil an drei Tagen - dienstags, freitags und sonnabends - geöffnet haben. Das gibt Raum, um außerhalb der regulären Öffnungzeiten Konzerte zu veranstalten. Mehr Live-Musik für Göttingen erhofft sich Roth. „Wir wollen versuchen, künftig mehr Studenten anzusprechen“, sagt Roth. Die Nähe zur Universität käme dem entgegen. Am Programm werde sich aber nichts ändern, hatte das „Exil“-Team, das am neuen Standort fast komplett wieder antritt, bereits angekündigt. „Rock und Pop, Indie und Alternative, Punk und Metal, Reggae und Ska sowie Blues und Jazz“ gehören dazu. Zur Eröffnung am Sonnabend, 3. September, spielen ab 21 Uhr „Last Exit“ Rockmusik aus 40 Jahren. Die Iron-Maiden-Coverband „Powerslave“ steht am 9. September auf der Bühne. Die Lokalmatadoren „Flooot“ treten am 17. September im Exil beim NDR2-Soundcheck-Festival auf. Tickets dafür gibt es bereits im Vorverkauf.

Voriger Artikel
Nächster Artikel