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Löscharbeiten dauern an

Sägewerks-Brand Löscharbeiten dauern an

Nach dem Großbrand bei einem Sägewerk in Hedemünden am Sonntag war die Feuerwehr den gesamten gestrigen Montag noch mit Nachlöscharbeiten beschäftigt.

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Meterhohes Flammenmeer auf dem Sägewerksgelände: Das Luftbild zeigt das Ausmaß des Brandes.

Quelle: Thomas Meder/LSV Witzenhausen

Eine von der Feuerwehr beauftragte Privatfirma räumte mit einem Spezialbagger die Trümmer der beiden abgebrannten Hallen zur Seite, damit die Feuerwehr die noch vorhandenen zahlreichen Glutnester löschen konnte. Für die Nachlöscharbeiten seien weiter rund zwanzig Einsatzkräfte aus drei Ortswehren im Einsatz, sagte der Stadtbrandmeister von Hann. Münden, Thomas Schelp. Er rechnete damit, dass sich die Löscharbeiten auf jeden Fall noch bis zum heutigen Dienstag hinziehen würden.

Aufgrund des andauernden Feuerwehr-Einsatzes konnte die Polizei noch keine näheren Angaben zur Brandursache machen. Die Polizei in Hann. Münden habe die Ermittlungen aufgenommen, aber aufgrund der Nachlöscharbeiten sei ein gefahrloses Betreten und somit auch die intensive Begutachtung der Brandstelle für die Ermittler zurzeit noch nicht möglich. Am heutigen Dienstag soll sich ein von der Polizei Hann. Münden hinzugezogener Experte der Brandursachenkommission des Landeskriminalamtes (LKA) Niedersachsen einen ersten Eindruck vom Brandort verschaffen. Nach Schätzungen der Polizei ist bei dem Brand ein Millionenschaden entstanden.


Für das Sägewerk Fehrensen hätte es jedoch deutlich schlimmer kommen können, sagte Betriebsleiter Mathias Eilers. Er zeigte sich erleichtert, dass die Feuerwehr das Übergreifen der Flammen auf das Bürogebäude und eine benachbarte Sägehalle verhindert hatte. Wäre eine Säge beschädigt worden, hatte die Beschaffung eines Ersatzes Monate gedauert, so Eilers. Er hoffte, dass vielleicht schon heute eine Säge und im Verlauf der Woche eine weitere wieder in Betrieb genommen werden können.

Zerstört wurden bei dem Brand eine Lager- und eine Zuschnitthalle. Dies lasse sich jedoch durch Verlagerung der Produktion in andere Gebäude des Betriebes teilweise kompensieren, so der Betriebsleiter. Insofern sei man „vorsichtig optimistisch“, weiter produzieren und die Mitarbeiter weiter beschäftigen zu können.

Die Löscharbeiten im Sägewerk Hedemünden gehen auch am Montag, 23. August, einen Tag nach dem Brand, weiter.

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