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Lösung für Katastrophenkreuzung in Nörten-Hardenberg?

Abfahrt der neuen B3 Lösung für Katastrophenkreuzung in Nörten-Hardenberg?

„Katastrophal“ sei die Verkehrssituation um die Abfahrt der neuen Bundesstraße B 3 auf die B 446, hat der Nörtener CDU- Fraktionsvorsitzende Werner Thiele im Sinne vieler beklagt. Nicht nur bei Berufsverkehr sei es kaum möglich, aus Richtung Göttingen von der B3 nach links in Richtung Hardegsen abzubiegen.

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„Katastrophale“ Verkehrssituation: Abfahrt der neuen Bundesstraße 3 auf die B 446 bei Nörten-Hardenberg.

Quelle: Vetter

Nörten-Hardenberg. So wählten viele einen Umweg und führen rechts nach Nörten, um an der ehemaligen Zuckerfabrik zu wenden. Andere verließen schon in Bovenden die neue B3, um von der alten B3 durch Angerstein leichter nach Hardegsen abzubiegen. Sie bescherten den Angersteinern unerwünschten Verkehr.

Benno Wenzel aus Nörten glaubt, die Lösung des Problems zu kennen. Er schlägt einen riesigen Kreisel vor. Dieser verbindet alle vier Anschlüsse der neuen B 3 an die Straße nach Uslar. „Bei meinem Vorschlag ist es möglich, mit wenig Aufwand eine Lösung zu schaffen, bei der allen Verkehrsteilnehmern Rechnung getragen wird.“ Den Fuß- und Radweg könne man erhalten. Für Schwertransporte könnte man eine Durchfahrt schaffen, damit diese nicht um den Kreisel herumfahren müssen. Ständige kostenträchtige Wartungsmaßnahmen wie bei einer Ampelanlage entfielen. Schon im vergangenen Jahr habe er diesen Vorschlag – bislang ohne Erfolg - bei der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr und der Gemeindeverwaltung abgegeben.

Derzeit erfolge eine Überprüfung, inwieweit eine Lichtsignalanlage die Schwierigkeiten beheben könne, sagt Heiko Lange von der Landesbehörde. Dann könnte „ohne großen baulichen Aufwand“ endlich Abhilfe geschaffen werden. Ein Zeit- oder Kostenfenster benennt Lange nicht. Doch bei einer Vollsperrung der Bundesstraße B 27 mit Umleitung über besagte Kreuzung habe sich die Ampellösung bereits bewährt.

Von Ute Lawrenz

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