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Lösung für künftigen Standort der Göttinger Rettungsleitstelle?

Neue Leistelle gleich nebenan Lösung für künftigen Standort der Göttinger Rettungsleitstelle?

Für den künftigen Standort der Göttinger Rettungsleitstelle zeichnet sich eine Lösung ab: Planer, Feuerwehr und Stadtverwaltung favorisieren einen Anbau an das ehemalige Kreiswehrersatzamt neben der Berufsfeuerwehr. Architekten hatten zuvor sechs Standortvarianten geprüft.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Göttingen. Der Analyse war eine dramatische Entwicklung vorausgegangen. Schon lange ist klar, dass Stadt und Landkreis Göttingen ihre gemeinsam betriebene Leitstelle für Rettungseinsätze modernisieren müssen. Dabei wollte sich die Polizei mit ihrer Leitstelle einklinken und das Land Niedersachsen einen Großteil der Investitionen tragen. Als das Innenministerium im vergangenen Jahr überraschend zurückzog, reagierten Göttinger Politiker und Verwaltungsspitze zunächst geschockt.

Dann beauftragten sie das Nasarek Architekten-Team, folgende sechs Standorte auf Nutzbarkeit und wirtschaftliche Realisierung zu prüfen: Aufstockung der bestehenden Leitstelle in der Hauptfeuerwehrwache; Nutzung eines Teils des ehemalige Kreiswehrersatzamt nebenan, das bereits von der Feuerwehr genutzt wird, plus Anbau an das Gebäude (Variante 2); ein Neubau hinter der Wache; ein Neubau mit integrierter neuer Feuerwache West; Erweiterung der Leitstelle Osterode mit Blick auf die bevorstehende Kreisfusion; „Ertüchtigung“ der Leitstelle in Osterode.

In einer Vorlage für den Feuerwehrausschuss des Rates der Stadt empfiehlt die Verwaltung jetzt Variante 2: Danach soll etwa ein Drittel des alten Kreiswehrersatzamtes für Leitstellenbüros und weitere Räume umgebaut werden. Die Leitstelle selbst mit ihrer besonderen Technik soll in einen einstöckigen Anbau an der Nordseite ziehen – verbunden durch einen Gang. Die Variante stelle den besten Kompromiss dar, auch durch die direkte Anbindung an die Technik in der Hauptwache. Und es sei mit 2,3 Millionen Euro die wirtschaftlichste Lösung, auch wenn die Kostenberechnungen noch sehr vage und vorläufig seien.

Der Ratsausschuss für Wirtschaft, Finanzen und Feuerwehren tagt am Dienstag, 7. Juli, ab 16 Uhr im Neuen Rathaus in Raum 126. Weitere Thema: eine Bürgerbefragung zum städtischen Haushalt und Feuerwehrgebühren.

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