Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
„Erhebliches Potenzial“

Theuvsen will Musa stärken „Erhebliches Potenzial“

Der Göttinger CDU-Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler und der CDU-Landratskandidat Ludwig Theuvsen sehen für das Kulturzentrum Musa und das nördlich angrenzende Gelände am Hagenweg ein „erhebliches Entwicklungspotenzial“. Bei einem Ortstermin haben sich die beiden Unionspolitiker über mögliche Erweiterungspläne informiert.

Voriger Artikel
Bis zu 30 Prozent weniger Unfälle
Nächster Artikel
Nichts als Provokationen

Ludwig Theuvsen (CDU)

Quelle: r/Archiv

Göttingen. „Die Musa und das Gelände haben eine Riesenchance für eine tolle Entwicklung“, sagte Güntzler. „Aber wer diese Entwicklung will, muss sich zu dem Standort bekennen und Geld in die Hand nehmen.“ Schon jetzt seien die finanziellen Mittel der Musa, bei dem, was die das Kulturzentrum derzeit leiste, zu gering, sagte Güntzler. Landratskandidat Theuvsen, der auch Mitglied des Kulturausschusses des Göttinger Rates ist, kündigte an, sich bei den anstehenden Haushaltsberatungen für eine „adäquate, finanzielle Ausstattung“ der Musa stark zu machen. Die Zuschüsse der Stadt müssten nach Güntzlers und Theuvsens Meinung erhöht werden.

Seit 2013 läuft ein Zuschussvertrag zwischen Musa und der Stadt Göttingen. Bis 2017 erhält das Kulturzentrum jährlich 283 000 Euro inklusive Miete für städtische Gebäude. Nach Angaben der Musa deckt das 35 Prozent des Gesamtetats. Zuschüsse aus Drittmitteln, etwa vom Landkreis und vom Land, machen rund zehn Prozent aus, Eigenmittel wie Spenden oder Mitgliedsbeiträge 55 Prozent.

Hintergrund der Diskussion zu einer Musa-Erweiterung und die Nutzung weiterer Gebäude auf dem Gelände ist ein erstes Gespräche von Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) mit dem Vorstandssprecher der Bundesanstalt für Immobilienaufgabe, Jürgen Gehb. Güntzler hatte das Gespräch organisiert. Die Bundesanstalt ist im Besitz des nördlich der Musa gelegenen Grundstücks. Bereits vor fünf Jahren hatte die Stadt für 400 000 Euro für das rund 15 000 Quadratmeter große Gelände der Musa mit den Gebäuden Hagenweg 2 und 2a von der Bundesanstalt gekauft. Neben Köhler, dem ehemaligen CDU-Bundestagsabgeordneten Gehb und Güntzler nahm Tine Tiedemann von der Musa daran teil, die bereits Ideen für die Fortentwicklung der Musa entwickelt hatte. Nach diesem Gespräch hatte die Göttinger SPD vor der Sommerpause die Erweiterung aufgegriffen und die Schaffung eines „Kulturcampus“ vorgeschlagen. mib

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Flic Flac feiert Premiere Göttingen