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Lutterangerfest hat Besuchern viel geboten

Frühjahrsputz für lau Lutterangerfest hat Besuchern viel geboten

Kuchen, Kaffee und Bockwürste sowie Kinderaktionen in den beiden Möbelhäusern Möbel Jaeger und Möbel Boss und ein Andrea-Berg-Double: Den Besuchern des Lutteranger-Festes am Sonntag ist viel geboten worden.

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Eine der Attraktionen am Lutteranger: Die Bimmelbahn.

Quelle: Hartwig

Göttingen. Der stärkste Publikumsmagnet war zweifelsohne das Angebot von Mc Clean – und man hatte vorsorglich darauf hingewiesen, dies sei kein Aprilscherz: Jeder der wollte, hatte die Gelegenheit, seinen fahrbaren Untersatz kostenlos durch die Autowasch-Anlage zu schicken: Frühjahrsputz für lau, außerdem gab es alkoholfreies Bier – für die Wartezeit, wenn gewollt. Und das Angebot wurde angenommen.

Beliebte Zugabe: Die Bimmelbahn

Die Mc-Clean-Mitarbeiter hatten alle Hände voll zu tun; die Schlange der wartenden Autos wollte bis zum Veranstaltungsende um 18 Uhr nicht abreißen. Darüber hinaus wurden die vielfältigen Angeboten und Aktionen im Gewerbegebiet Lutteranger ergänzt durch eine bekannte wie beliebte Zugabe: die Bimmelbahn. Am Sonntag waren dieses Mal sogar zwei von ihnen unterwegs, und garantierten einen kostenlosen Shuttle-Service von der Innenstadt zum Veranstaltungsort, und wieder zurück.

Lange Zeit litten die Veranstaltungen am Lutteranger unter schlechtem Wetter, bis im vergangenen Herbst – und pünktlich zur vorherigen Veranstaltung – die Wolkendecke aufriss, und den verkaufsoffenen Sonntag am Lutteranger beinahe zu einem Volksfest werden ließ. Ähnliches zeigte sich auch am Sonntag. Kai Bergen vom Stoffgeschäft Alfatex hat gespürt, dass die Besucherzahl wegen mehrerer Veranstaltungsorte in der Stadt am Lutteranger geringer ausgefallen ist. Dennoch freut er sich am Ende über ein hohes Kundenaufkommen. „Wir hatten mit weniger Leuten gerechnet, unser Geschäft war zu keiner Zeit leer.“

Unglückliche Entscheidung

Uwe Schweiß, Marktleiter von Möbel Boss, ist hingegen aufgefallen, dass viele Kunden hin- und hergerissen waren von den Veranstaltungen und Angeboten, die über drei Orte in Göttingen verteilt waren. Trotz niedriger Besucherfrequenz ist Schweiß mit einem guten Ergebnis in seinem Markt zufrieden. Grundsätzlich hält er die Idee des Lutterangerfestes für eine gute Sache. Aber: „Drei Veranstaltungsorte an einem verkaufsoffenen Sonntag in einer Stadt – diese Entscheidung ist unglücklich. Das werden sicher viele bestätigen.“

Von Markus Hartwig

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