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MPG: Diskussion über Erweiterung der Institute

Standort am Fassberg MPG: Diskussion über Erweiterung der Institute

Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) hat Platzbedarf für ihren Standort am Fassberg angemeldet, und die Stadt Göttingen hat reagiert: Der Flächennutzungsplan soll entsprechend geändert werden, damit der MPG Erweiterungsflächen zur Verfügung gstellt werden können, auch wenn es noch keinen konkreten Bedarf gibt.

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Favorit: Diese Fläche will die MPG künftig nutzen.

Quelle: Pförtner

Inzwischen sind drei Flächen für eine Erweiterung von einem Gutachter geprüft worden: eine im Westen, auf dem jetzigen Gelände des MPI, eine nordöstlich zwischen MPI und Freibad und eine entlang der Ulrideshuser Straße.

Nach Angaben der städtischen Bauverwaltung lehnt die MPG die Fläche im Westen ab, auch wenn dafür bereits ein Bebauungsplan bestehe. Sie sei zu klein, schlecht zu erschließen und solle auch weiterhin als Parkplatz genutzt werden. Die Fläche im Nordosten scheidet aus, da diese zu nah an einer Fauna-Flora-Habitat-Fläche liege. Die von der MPG bevorzugte Fläche im Osten in Richtung Nikolausberg liegt derzeit in einem Landschaftsschutzgebiet. Nach Ergebnissen der Gutachter stehe dem Vorhaben, die Fläche aus dem Schutzgebiet zu nehmen, nichts entgegen. Die Stadt sieht die nun angestrebten Planungen als ein Angebot an die MPG. Das Entgegenkommen der Stadt an die Forschungseinrichtung, die in Nikolausberg bereits zwei Max-Planck-Institute betreibt, sei das Ergebnis eines Gespräches zwischen Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) und Vertretern der MPG.

Im Ortsrat hatte es gerade wegen der Herausnahme des favorisierten Gebietes aus dem Landschaftsschutz Kritik gegeben. Zudem war von den Ortspolitikern bemängelt worden, derzeit zu wenig Informationen über mögliche MPG-Vorhaben zu haben.

Zum Thema MPI-Erweiterung organisiert die CDU und FDP Nikolausberg am Mittwoch, 11. August, ab 20 Uhr eine Informationsveranstaltung. Vertreter der Stadt und der MPG sollen die Planungen vorstellen. Beginn ist um 20 Uhr im Gemeindehaus.

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Forschungsfläche oder Landschaftsschutz

Die Position des Göttinger Oberbürgermeisters Wolfgang Meyer (SPD) zu einer möglichen Erweiterung des Geländes der Max-Planck-Institute (MPI) am Fassberg (Tageblatt berichtete) steht fest. „Wir brauchen diese Erweiterung, davon lasse ich mich nicht abbringen“, sagte Meyer am Mittwoch, 11. August, vor rund 80 Bürgern bei einer Info-Veranstaltung der Nikolausberger CDU und FDP.

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