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„Jeder kann alles ausprobieren“

Mädchen in Aktion in der Funsporthalle „Jeder kann alles ausprobieren“

Klettern, Fußball spielen und Funracer fahren - dies und mehr ist rund 60 Mädchen anlässlich des Internationalen Mädchentages in der Göttinger Funsporthalle am Dienstag geboten worden. Der Mädchenarbeitskreis der offenen Kinder- und Jugendarbeit in Göttingen organisierte die Aktion.

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Angelika Lau, Annika Heuermann und Anna Simunova in Aktion.

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. Neugierig und voller Vorfreude betraten die jungen Teilnehmerinnen die Funsporthalle. Mit viel Spaß an der Sache probierten sie die unterschiedlichen Sportangebote aus. Das Waveboardfahren mache ihr am meisten Spaß, erzählte die zehnjährige Anastasia. Aber auch das Inlinerfahren gefalle ihr sehr gut: „Das mache ich auch Zuhause gerne.“

Unter dem Motto „Mädchen in Aktion“ konnten die Mädchen außerdem Angebote wie Skateboardfahren sowie Minigolf- und Basketballspielen wahrnehmen. „Die Hauptsache ist, dass es den ihnen Spaß macht“, sagte Angelika Lau vom Organisationsteam. Mit elf weiteren Frauen betreute Lau, die für das Jugendzentrum Weende arbeitet, die Kinder in der Funsporthalle. „Die Kinder sollen Bewegung bekommen, Dinge ausprobieren und sich kennenlernen“, erklärte Lau und ergänzte: „Wir haben hier eine schöne Atmosphäre und jeder kann alles ausprobieren.“

Obwohl die meisten Kinder sich nicht kannten, knüpften sie schnell Kontakte spielten miteinander. „Es spielt natürlich eine Rolle, dass nur Mädchen hier sind“, so Lau. Ihrer Meinung nach sei es für die Mädchen dadurch leichter, die Hemmschwelle zu überwinden, um „locker miteinander umgehen zu können“.

Es herrsche eine sehr ausgelassene Stimmung, erklärte Annika Heuermann von der Jugendhilfe Göttingen. Zwei Mädchen hätten sogar Zuhause angerufen, und gefragt, ob sie länger bleiben könnten, so die Betreuerin.

Auch die Arbeit der Betreuerinnen kam bei den Kindern gut an. Das bestätigte die zehnjährige Jule: „Die Betreuerinnen sind alle toll.“

Auch Mädchen aus Flüchtlingsfamilien nahmen teil. Der zwanglose Umgang miteinander trage auch zur Integration bei, sagte Anna Simunova vom Jugendzentrum Maschmühle. Die Betreuerin bezeichnete die Aktion als „sehr gelungen“ und die Funsporthalle als „richtige Wahl“ für die Veranstaltung.

von Alisa Altrock

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