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Magie der Physik

Wissenschafts-Show „Zauberhafte Physik“ begeistert Kinder Magie der Physik

Mehr als 200 Kinder haben die vorletzte Vorlesung der Kinder-Uni Göttingen 2016 besucht. Zu sehen bekamen sie die Wissenschafts-Show „Zauberhafte Physik“ von Studenten der Fakultät für Physik unter der Leitung von Arnulf Quadt.

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Die Kinder bekammen bei der Wissenschafts-Show spektakuläre Experimente zu sehen.

Quelle: HW

Göttingen. Durch das Programm führten die Studenten Lara Bartels und Sebastian Skorzinski. Ihr Ziel: Zeigen, dass Physik nicht nur etwas für Physiker ist. Dass dies gefährlich werden könnte, lies sich auch daran ablesen, dass die Werks-Feuerwehr der Universität anwesend war. Sicher sei sicher, hieß es.

Schnell war klar, die Physik-Show ist wirklich ein Ding für sich - humorvoll und unterhaltsam. Anfangs ging es um Wolken. Ein Wetterbericht eröffnet das Thema, der Wolken im Hörsaal verspricht: erstaunte Gesichter bei den Kindern und auch bei den Moderatoren. Aber: Keine Wolken in Sicht. Ein Experiment sollte das ändern. Und wirklich; Aus einem großen Fass überflutete eine Wolke fast die gesamte Bühne. Die Kinder staunten und applaudierten begeistert.

Nach Clowns, die durch flüssigen Stickstoff geschrumpfte Ballons aus einem Behälter zauberten, Gärtnern, die einen Springbrunnen mit Druck betrieben und nebenbei auch noch aus Wasser Kirschsaft machten, und einem Trick, wie man Müllbeutel in Sekunden aufpustet (Tipp: Nicht direkt an den Mund ansetzen und die Tüte schnell zuhalten!) räumte Skorzinski ein: "Physik ist praktisch." Aber spannend? „Spannend wird’s, wenn’s heiß und gefährlich wird!“ Wer bisher nicht aufgepasst hatte, war jetzt hellhörig. Studenten zeigten, dass aufgewirbeltes Mehl und auch Babypuder leicht entzündlich sind. Die größere Version des Experiments mit einer Stichflamme bis unter die hohe Decke des Hörsaals sorgte bei den Kindern für große Augen. Schnell ging es weiter mit flüssigem Stickstoff, der Korken an die Decke schoss, Menschenketten, die Strom leiteten, und Nordlichtern in einer Flasche. Mehrfach ertönte der Ruf nach Zugaben.

Die Show endete mit einem Knall. Dafür sorgte ein selbstgebauter Vulkan. Das System ist simpel: Flüssiger Stickstoff kommt in eine Flasche, die in ein Fass gestellt wird. Schnell noch Schaumstoffwürfel drauf und in Deckung. Ein kurzer Moment, dann knallte es so laut, dass der Hörsaal erzitterte. Für die Kinder war der Zauber der Physik damit bewiesen, aber auch für die Eltern. Bereits nach der Vorlesung fragten die ersten Eltern schon nach, wann die Show wiederholt wird.

Von Darline Kerl

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