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Mahnfeuer gegen Höchstspannungsleitung

„Lichter statt Masten“ Mahnfeuer gegen Höchstspannungsleitung

„Die Leitung muss weg“, sagen Johanna und Kristin. Die beiden Mädchen sind sich mit vielen einig. Mit Mahnfeuern haben am Montagabend, 4. Oktober, Betroffene gegen die geplante Höchstspannungsleitung von Wahle nach Mecklar demonstriert.

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Mit „Licht gegen Masten“: Gladebecker demonstrieren mit einem Lagerfeuer gegen geplante Hochspannungsmasten.

Quelle: Hinzmann

Ohnehin lebe man hier in einer Gegend mit hoher Krebsbelastung, sagt eine Frau am Gladebecker Feuer. Durch die Höchstspannungsleitung, so fürchtet sie, werde die Belastung weiter in die Höhe getrieben. Vor 20 Jahren sei sie nach Gladebeck gezogen. „Eigentlich zieht man aufs Land, weil es ruhig und sauber ist“, erklärt sie. In Gladebeck höre sie die Autobahn. Ironischerweise durch die Biogasanlage habe die Belastung durch Lkw-Verkehr in dem Dorf stark zugenommen. Nun soll auch noch die Höchstspannungsleitung kommen. „Der Wert der Grundstücke geht runter“, beklagt sie.

Für Erdverkabelung und gegen Masten sprechen sich mit den rund 30 Anwesenden Veronika Niewa und Heike Schart sowie im Stadtgebiet Hardegsen Lutterhäuser und Hevenser aus. „Als menschenfeindlichen Eingriff in die Natur“ empfindet Gabriele Götze die Leitung und ist deshalb zu dem Mahnfeuer in Gladebeck gekommen. Nicht nur die Menschen, auch die Kirchenglocken sprechen. In Gladebeck haben sie das Feuer eingeläutet.

Von Ute Lawrenz

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