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Mahnwache in Göttingen ausgefallen

Räumung beschämend Mahnwache in Göttingen ausgefallen

„Beschämend“ nennt Patrick Humke, Fraktionsvorsitzende der Linken im Rat der Stadt, die Räumung einer Mahnwache für die im Mittelmeer ertrunkenen Flüchtlinge durch die Verwaltung.

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Die Göttinger Stadtverwaltung hat die Mahnwache räumen lassen.

Quelle: Köster/Archiv

Göttingen. Am Montag hatte das Aktionsbündnis Buntes vor dem Neuen Rathaus die Aktion begonnen. Weil diese nicht angemeldet gewesen sei, habe die Verwaltung sie am Mittwoch räumen lassen. Humke: „In diesem Falle hat ein Bündnis versucht, auf friedlichem Wege seiner Trauer und Anteilnahme Ausdruck zu verleihen. Das sollte unser aller Wertschätzung erfahren.“ Stattdessen räume die Verwaltung Blumen und Kerzen und beharre auf einer formellen Anmeldung. Politik und Verwaltung hätten hier die Verantwortung, dass öffentliche Trauerarbeit möglich sei. Es wäre, so Humke, ein Leichtes gewesen, einen Kompromiss zu finden. Unterdessen sind die vom Bündnis Buntes für Sonnabend geplante Mahnwache und das Willkommensfest für Flüchtlinge ohne Angabe von Gründen ausgefallen. Rund 40 Menschen, darunter Flüchtlinge aus dem Wohnheim Breslauer Straße, hatten sich dennoch am Gänseliesel versammelt. Die Veranstalterin war für eine Anfrage nicht zu erreichen. mib

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