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Mann beim Löschen verletzt

Feuer in Garage: Mann beim Löschen verletzt

Unten spiegelglattes Eis, darüber beißender Rauch, ganz oben die durch den Qualm leuchtende Sonne. Unwirklich wirkte die Szene am Dienstagmorgen am Winterberg. Mehr als 40 Feuerwehrleute kämpften gegen ein Feuer, das aus ungeklärter Ursache gegen 9.20 Uhr in einem Einfamilienbungalow in der Straße am Winterberg ausgebrochen ist. Beim Versuch, die in der Garage entdeckten Flammen zu löschen, hatte sich ein 60 Jahre alter Hausbewohner durch Rauchgas verletzt. Er musste ins Krankenhaus eingeliefert und dort stationär behandelt werden.

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Dichter Qualm über Hetjershausen: Ein Feuer in der Garage war auf Wintergarten, Hausfassade und Dach übergesprungen.

Quelle: CH

Der Alarm lief um 9.23 Uhr ein. Löschzüge der Hauptfeuerwache und des Klinikums liefen aus. Die Freiwilligen aus Hetjershausen, Groß Ellershausen, Elliehausen und Grone wurden alarmiert. Als sie eintrafen, stand die Garage bereits in hellen Flammen. Diese hatten auch die Holzkonstruktion eines angebauten Wintergartens entflammt und schlugen an der Hausfassade in Richtung Dach empor. Rauch zog durch die unter der Hitze geplatzten Fenster ins Gebäude und richtete Schaden an. Teile der Dachkonstruktion wurden zerstört. Wegen des Rauchschadens ist das ganze Gebäude unbewohnbar. Der Schaden wird mit 150 000 Euro beziffert.

Die Feuerwehrleute drangen unter Atemschutz in die Garage ein, deren Tor teils schon durchgebrannt war. Der Mercedes im Innern der Garage sowie das darin stehende Mobiliar waren nicht mehr zu retten.

Weil die Garage unmittelbar an die des Nachbargrundstücks grenzt, auf der eine Photovoltaikanlage installiert ist, bemühten sich die Wehren, ein Übergreifen der Flammen in diese Richtung zu verhindern. Schließlich mussten Teile des Daches abgehoben werden, um per Drehleiter an die letzten Glutnester zu kommen. Erst gegen 11.27 Uhr galt das Feuer als gelöscht. Dann begann ein Streuwagen die Arbeit, denn Straße und Hof waren mit einer spiegelglatten Kruste gefrorenen Löschwassers überzogen – bei elf Grad Minus war das Löschwasser binnen Minuten zu Eis gefroren und hatte vor allem die Feuerwehrleute in ihren schweren Atemschutzausrüstungen belastet. Die Brandursache ist ebenso ungeklärt wie die des Feuers am vergangenen Sonntag im Mehrfamilienhaus an der Theodor-Heuss-Straße Weende. In Hetjershausen können die Brandermittler frühestens heute an die Arbeit gehen, wenn der Brandschutt ausgekühlt ist.

Jürgen Gückel

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