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Marienkirche in Rittmarshausen soll 2016 verputzt werden

Sanierung Marienkirche in Rittmarshausen soll 2016 verputzt werden

Die evangelische Marienkirche in Rittmarshausen wird derzeit für mehr als eine Million Euro saniert. In der Kirche sind Stützen eingebaut, damit die Decke nicht einbricht. Die Sanierung läuft seit gut zwei Monaten. Geplant seien zwei Bauabschnitte, sagt Architekt Frank Wagner vom Amt für Bau- und Kunstpflege Göttingen.

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Begutachten die Schäden in der Kirchendecke: die Kirchenvorsteher Gabriele Tappe-Seufer und Erich Meister und Pastor Wolfgang Schäfer.

Quelle: Hinzmann

Im ersten Bauabschnitt in diesem Jahr sollen das Dach neu gedeckt, der Turm und die Decke des Kirchenraumes instandgesetzt werden.

 
Es habe sich allerdings herausgestellt, dass die Decke maroder sei als bislang angenommen. Dadurch werde der erste Bauabschnitt länger dauern als vorgesehen, vermutlich bis zum Dezember.

 
Über der Decke befindet sich der Turm der Kirche, in den erst vor knapp 50 Jahren drei Glocken eingebaut wurden. Zuvor hatte es nur zwei kleine Glocken in einem Turm außerhalb der Kirche gegeben.

 

Foto: Hinzmann

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Im Zuge der Sanierungsarbeiten sollen der Altar und die Orgel mit Platten verkleidet werden, damit die wertvollen Ausstattungsstücke keine Schäden erleiden. Deswegen wird der vorerst letzte Gottesdienst in der Kirche am Sonntag, 6. September, um 11 Uhr gefeiert – am Tag des Agendafestes. Im zweiten Bauabschnitt im kommenden Jahr soll die Sandsteinfassade der Kirche saniert und verputzt werden.

 
In welcher Farbe werde erst vor dem zweiten Bauabschnitt entschieden. Das jetzt unverputzte Gebäude sei früher verputzt gewesen, erklärt Wagner. Das sei auf alten Fotos zu erkennen. Die Arbeiten, die an der Außenfassade vorgenommen werden sollen, erläutert Restaurator Gerd Belk bei einer Informationsveranstaltung des Kirchenvorstandes. Sie beginnt am Dienstag, 25. August, um 18.30 Uhr in der Kirche. Beide Bauabschnitte zusammen kosten laut Wagner 1,05 Millionen Euro. Den Löwenanteil davon trage die Landeskirche, der Kirchenkreis beteilige sich mit 8500 Euro.

 
Die in barockem Stil gehaltene Marienkirche wurde 1765 erbaut. Der wertvolle Kanzelaltar zeigt unter anderem Szenen der Geschichte von Marta und Maria, die im Lukasevangelium erzählt wird. Der auferstandene Christus ist mit Kreuz und Siegesbanner auf einer Wolke zu sehen. Der Ort Rittmarshausen gehört gemeinsam mit den Orten Beienrode, Benniehausen, Gelliehausen, Kerstlingerode und Wöllmarshausen zur Apostel-Kirchengemeinde.

 

Von Jörn Barke

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