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Marktplatz für Heimatpflege im Mündener Welfenschloss

Präsentation der Vereine lockt weniger Besucher als erwartet Marktplatz für Heimatpflege im Mündener Welfenschloss

Die Qualität hat gestimmt, die Quantität nicht: Zum "Marktplatz für Heimatpflege im Landkreis Göttingen" sind weniger Besucher gekommen als erwartet. Auch die Zahl der Vereine, die sich präsentiert haben, war kleiner als angenommen. Mit dem, was geboten wurde, haben sich die Besucher jedoch sehr zufrieden gezeigt, und auch die Vereinsvertreter haben von "äußerst guten Gesprächen" sowie "sehr interessanten Kontakten" gesprochen.

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Die Ausstellung der Vereine weckte nur mäßiges Interesse, aber um so mehr Besucher kamen zu den Vorträgen und Führungen.

Quelle: Hauke

Hann. Münden. Angela Sohnrey hatte rund 35 Vereine aus dem Landkreis eingeladen, ihre Aktivitäten zum Thema Heimatpflege zu präsentieren – ins Welfenschloss, wo die Veranstaltung stattfand, kam dann jedoch nur rund ein Dutzend, wie die Kreisheimatpflegerin enttäuscht feststellte. Und die bauten ihre Stände dann auch schon um 14 Uhr, statt – wie geplant – um 16 Uhr ab, weil einfach keine Besucher mehr kommen wollten. Trotzdem zeigten sich die Vereinsvertreter im Großen und Ganzen zufrieden.  „Die Leute haben sich sehr interessiert gezeigt und gute Fragen gestellt“, sagte Wulf Richter vom Heimat- und Geschichtsverein Sydekum zu Münden, und Friedrich Vollmer vom Heimatverein Groß Schneen betonte, dass sich der Marktplatz definitiv gelohnt habe: "Wir haben sehr gute Kontakte mit anderen Vereinen geknüpft."

Gut besucht waren die meisten der Veranstaltungen, die das Rahmenprogramm bildeten. Beispielsweise die Führungen zum Römerlager Hedemünden sowie durch die Gemächer des Welfenschlosses, der Vortrag über die Ackerwildkräuter der Region sowie eine Präsentation der bauhistorischen Untersuchung der St. Blasius-Kirche. "Toll, dass wir sie mal sehen konnten – die Gemächer sind der Öffentlichkeit ja sonst nicht zugänglich", sagte Detlev Flechtner, der mit seinem Sohn Moritz vom Rittergut Besenhausen angereist war. Und Ricarda Adam aus Göttingen berichtete, dass sie sich mit Kräutern eigentlich sehr gut auskennt: "Aber heute habe ich eine Menge erfahren, das ich noch nicht wusste."

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