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Marktumfrage: Göttinger lassen sich vor allem Selbstgekochtes munden

Frisch und am besten aus Bio-Produktion Marktumfrage: Göttinger lassen sich vor allem Selbstgekochtes munden

Fertiggerichte, Tiefkühlpizza und Fleisch stehen laut dem Ernährungsreport auf dem Speiseplan der Deutschen ganz oben. Wer auf dem Göttinger Markt einkauft, serviert hingegen fast ausnahmslos frisches Essen auf dem heimischen Tisch.

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Wolfgang Röckl

Quelle: fab

Göttingen. "Überhaupt keine Fertigspeisen, allenfalls pures Gemüse von Bofrost" gibt es bei Wolfgang Röckl . Zumeist kauft der Göttinger frisch auf dem Markt ein und bevorzugt regionale Produkte. Das hält den Triathleten auch mit 62 Jahren noch topfit.

Eintöpfe, mal asiatisch, mal gut-bürgerlich, tischt  Gitta Schaffer überwiegend auf. Die Krankenschwester aus Rosdorf kocht jeden Tag. "Fleisch gibt es nur sonntags, dafür hochwertiges Bio-Fleisch, für das ich gerne etwas mehr zahle."

Ebenfalls täglich glüht der Herd von Angelika Glaser . "Von fertigen Speisen halte ich nichts, sondern bereite für meine vierköpfige Familie ausgewogene Mahlzeiten zu. Von Kartoffelbrei über Spiegeleier bis zu Gemüse ist alles dabei, häufig auch in Bio-Qualität."

 

In den besonderen Genuss der orientalischen Küche kommt der Gatte von Nursel Pallat . Die in Ankara geborene und in Istanbul aufgewachsene Türkin, die seit 47 Jahren in Deutschland lebt, kredenzt häufig Suppe, Gemüsepfannen und gefüllte Paprika, im Winter vor allem Kohl und Rüben. Gelegentlich besucht das ostpreußisch-türkische Ehepaar Restaurants. "Wir bevorzugen diejenigen, in denen es guten Fisch gibt", verrät die 71-Jährige.

"Immer frisch" muss es bei Angelika Gutermuth sein. Seit sie vier Jahre alt ist, verspeist die heute 26-jährige Göttingerin aus Tierliebe ausschließlich vegetarische Kost. Ihrem 15 Monate alten Sohn Jonte schmeckt das bereits ebenfalls.

 

Lediglich Oliver Böhnke passt sich dem typischen Essverhalten der Mehrheit in Deutschland an. "Je nach Zeit und Laune wähle ich zwischen Fertigspeisen und Selbstgekochtem", sagt der Göttinger. Und: "In erster Linie mag ich Fleisch, gerne aus biologischer Produktion".

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