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„Für Biomilch gern das Doppelte“

Marktumfrage in Göttingen „Für Biomilch gern das Doppelte“

Die Milchpreise sind auf einem neuen Tiefstand. Die Molkereien bezahlen derzeit nur noch 20 Cent pro Liter an die Bauern. Das Tageblatt hat Wochenmarktbesucher gefragt, wie sie dazu stehen.

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Ivan Ivanov

Quelle: Viksna

Der Göttinger Ivan Ivanov kauft Milch im Supermarkt oder beim Discounter. Er bezahlt etwa 45 Cent für den Liter, wäre aber bereit, mehr für gute Qualität zu zahlen. „Bis zu 70 Cent und für Biomilch gern das Doppelte“, sagt Ivanov.

Laura Plugge

Laura Plugge

Quelle: Viksna

Laura Plugge kauft im Supermarkt, und „als Studentin schaut man schon auf den Preis“, meint Plugge. Sie wäre trotzdem bereit, bis zu 1,50 Euro für eine Packung zu zahlen – das sogar noch lieber, wenn davon die Milchbauern direkt profitieren.

Hendrik Bicknäse

Hendrik Bicknäse

Quelle: Viksna

Hendrik Bicknäse kauft im Supermarkt ein, denn „woanders gibt es Milch nicht mehr so richtig. Tante Emma von nebenan – so was gibt es nicht mehr“, meint der Göttinger. Er achte nicht auf den Preis. „Hauptsache, die Qualität ist gut. In Italien zum Beispiel schmeckt die Milch viel besser, da zahlen die Leute dann auch gern etwas mehr dafür“, so Bicknäse.

Rajkumar Sivas

Rajkumar Sivas

Quelle: Viksna

Rajkumar Sivas kauft Milch im Bioladen oder direkt beim Biobauern. Er zahlt zwischen einem Euro und 1,20 Euro für den Liter. Der Göttinger bezahlt gerne mehr, da davon der Produzent profitiere. „Bei 1,60 Euro für den Liter wäre aber Schluss, dann müssten wir unseren Milchkonsum reduzieren“, sagt Sivas.

Manja Lange

Manja Lange

Quelle: Viksna

Manja Lange kauft Biomilch aus der Region. Dafür gibt sie etwa einen Euro für den Liter aus und würde auch mehr zahlen. Dass Milch beim Discounter 42 Cent pro Liter kostet, findet sie „unglaublich“. „Wobei, für mehrköpfige Familien und sozial Schwächere ist das schon gut“, meint Lange.

Jurij Berger

Jurij Berger

Quelle: Viksna

Jurij Berger kauft Milch im Supermarkt und zahlt 1,30 bis 1,50 für die Packung. „Es wäre schwierig, das so hinzubekommen, dass vom Milchpreis im Laden mehr an die Milchbauern geht“, denn „dafür ist der Anteil von Trinkmilch zu anderen Molkereiprodukten zu gering“, sagt der Landwirtschaftsstudent. Berger erklärt: „In Schweden gibt es ein System mit Zetteln an den Milchkartons, wo der Kunde, wenn er das angibt, mehr zahlen kann, und so geht mehr Geld direkt an den Milchbauern.“

Von Helmuts Viksna

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