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Wie gefällt das neue Tageblatt?

Marktunfrage Wie gefällt das neue Tageblatt?

Das Tageblatt hat sich verändert: Seit dem 15. Juni hält das GT ein größeres Format mit mehr Inhalt und manchen Neuerungen bereit. Die Leser auf dem Göttinger Wochenmarkt sehen das überwiegend positiv - doch es gibt auch Kritik.

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Größer, luftiger und mehr Infos: Das "neue" Tageblatt kommt bei den Lesern gut an.

Quelle: Schubert

Göttingen. Jürgen Gertz ist mit dem neuen Format zufrieden. "Die Lesbarkeit hat sich deutlich verbessert", sagt der Rentner. Gut finde er auch, dass es nun mehr Platz für Politik in der Zeitung gebe. Das neue Tageblatt gefalle ihm auf jeden Fall besser als das alte, erklärt der langjährige Leser.

Jürgen Gertz

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Ludwig Pape

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Einige Meter weiter sitzt Ludwig Pape aus Seeburg an seinem Stand. Das Tageblatt sei jetzt nicht besser und nicht schlechter als zuvor, meint der Landwirt aus dem Eichsfeld. "Es war vorher gut und jetzt immer noch." Dass es durch den Formatwechsel mehr Inhalt in jeder Ausgabe gibt, sieht Pape allerdings nicht nur positiv: "Es sind immer weniger Mitarbeiter für immer mehr Inhalt verantwortlich", sagt der Biobauer. Darum sei er auch grundsätzlich bereit, auf ein paar Artikel pro Ausgabe zu verzichten, wenn die Redakteure dafür unter besseren Bedingungen arbeiten könnten. Im neuen Erscheinungsbild der Zeitung sieht Pape vor allem eine "neue Verpackung", die wenig über die Inhalte aussage.

Inge Freymark

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Als gewöhnungsbedürftig empfindet Inge Freymark die Neuerungen am GT. "Ich finde das nicht so toll", sagt die Rentnerin. Das neue Format sei unhandlich, die Schrift wirke dünner und sei nicht mehr so gut leserlich. "Ich habe auch schon mit einer Freundin darüber gesprochen", erzählt die 75-Jährige. "Die ist auch nicht begeistert." Wahrscheinlich sei das aber „alles eine Frage der Gewohnheit“, glaubt die Rentnerin. Das Schlimmste jedoch sei, dass auf der Wetterkarte Helsinki fehle, fügt die gebürtige Finnin scherzhaft hinzu. An den Inhalten habe sie jedenfalls nichts auszusetzen. "Ich lese jetzt mehr Politik", erklärt Freymark. "Die Artikel dort fallen neuerdings stärker ins Auge."

Andreas Peter

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Auch Andreas Peter, der ein paar Meter weiter an seinem Stand Honig verkauft, ist ein regelmäßiger Tageblatt-Leser. Am neuen Format sei nichts auszusetzen, sagt er. "Es ist besser als das alte, eine gute Veränderung." Ihn interessiere vor allem die Politik, erklärt Peter. "Das Regionale, aber auch das Überregionale." Darum freut sich der Imker über noch mehr Politik im neuen GT.

Erst noch gewöhnen muss sich hingegen auch

Catherine Lutze

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an die neue Gestaltung der Zeitung. Besser finde sie das neue Format nicht, gibt die Rentnerin an, die seit mittlerweile fast 40 Jahren das Tageblatt lese. "Vorher war es schöner. Vielleicht, weil man daran gewöhnt war." Der Inhalt sei nach wie vor gut, meint die gebürtige Französin. Doch an der neuen Ästhetik störe sie etwas, das sie nicht recht in Worte fassen könne. Dennoch ist Lutze der Meinung, dass sich die Zeitung jetzt mit dem neuen Format besser lesen lasse.

Von Maximilian Zech

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